Samstag, 25. Februar 2017

Fotos "mal anders" Nr. 1 im hohen Norden

Wer Fotos schießt, der benötigt mit Sicherheit auch ein Bearbeitungstool, damit man das Optimum aus seinen Fotos herausholen kann. So handhabe ich das mit vielen Fotos auch. Besonders für meinen Blog bearbeite ich sehr gerne die verschiedenen Fotos.
Es ist schon etwas länger her, da habe ich Fotos mal "etwas anders" bearbeitet. Einige Ergebnisse dieser "Verschönerung" zeige ich euch heute mal. Den Anfang machen Fotos aus Schleswig - Holstein:


Husum - graue Stadt ganz bunt
Husum gilt immer als "graue Stadt am Meer". Dabei ist Husum wirklich schön bunt und sehr sehenswert. Theodor Storm hat 1851 das Gedicht " die Stadt " über Husum geschrieben. Und seitdem hat Husum den Ruf der "Grauen Stadt" weg. Wer also mal nach Schleswig-Holstein kommt oder nach Dänemark in Urlaub fährt, der sollte Husum mal einen Besuch abstatten und sich selber davon überzeugen, ob die Stadt eher grau oder eher bunt ist. . . 


Schiff im Husumer Hafen

Kaimauer am Husumer Hafen



dieses Straßenschild steht in Kappeln an der Schlei in Schleswig-Holstein

Anhänger mit Graffiti: gesehen auf der Hamburger Hallig, Landkreis Nordfriesland/Schleswig-Holstein

lecker Hot Dogs: dieser Verkaufswagen steht am Hafen in Husum/Schleswig-Holstein 

am Husumer Hafen


das "Landarzt Haus" aus der gleichnamigen ZDF-Fernsehserie in Lindaunis/Schlei






Mittwoch, 22. Februar 2017

Biskuit Grundrezept

heute möchte ich euch wieder ein Grundrezept ans Herz legen. Ein Grundrezept für Biskuit. Diesen Biskuit kann man für viele Torten verwenden oder auch für die besagten Biskuitrollen. Es ist ein luftiger Teig, der kein Fett enthält, dafür aber einige Eier. Bei einigen Rezepten wird der Eischnee recht steif geschlagen und das Eigelb untergezogen. In anderen Rezepturen wird das ganze Ei schaumig geschlagen. Das hört sich vielleicht schwierig an, aber es ist einfacher als gedacht. Ich wünsche euch gutes Gelingen bei euren Kreationen. Zur Veranschaulichung habe ich aber bei jedem Grundrezept  noch jeweils einen Rezeptvorschlag dazu geschrieben und verlinkt. 




Biskuitboden (z.B. für eine Zitronenrolle )
  • 6 Eischnee
  • 180 g Zucker
  • 6 Eigelb
  • 200 g Mehl (incl. 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver)
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Msp. Vanillesalz

Die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen. Das Eigelb unterziehen und das Mehl (gemischt mit dem Puddingpulver, dem Salz und dem Backpulver) darüber sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Sofort in den auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorgeheizten Ofen schieben und in ca. 15 Min. golden backen. Nach dem Backen das Papier abziehen, sofort wieder auflegen und der Länge nach aufrollen, wieder entrollen und auskühlen lassen.
Weiter nach Rezept verarbeiten.

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für eine Torte 28cm   (kann man 2 x durchschneiden): (z.B. für Karin's Ostfriesentorte )
  • 4 Eier (M),
  • 3 - 4 Eßl. heißes Wasser,
  • 150 g Zucker,
  • 1 Päckchen Vanillezucker,
  • 1 Prise Vanillesalz,
  • 100 g Mehl, 
  • 100 g Speisestärke (z.B. Mondamin)
  • 1 gestr. Teel. Backpulver

Eier und Wasser auf höchster Stufe gut schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker mischen, einstreuen, ca. 2 Minuten weiter schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, kurz auf niedrigster Stufe in 2 Partien unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig in eine Springform (28 cm Durchmesser, nur den Boden fetten, mit Backpapier ausgelegt) füllen. Den Rand bitte nicht fetten, damit der Kuchen schön hoch geht. Bei 180°C ca. 25 - 30 Minuten backen. Bitte eine Stäbchenprobe machen, ob der Boden gar ist. Den Boden aus der Form lösen, auf einem Kuchenrost erkalten lassen. Den gut ausgekühlten Boden ein oder zwei Mal durchschneiden und weiter verarbeiten wie im Rezept beschrieben.

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Blitzrezept für einen Biskuitboden  (26 - 28cm Duchmesser): z.B. für meine Multivitamin-Nektarinen-Torte 
  • 4 Eischnee, steif geschlagen
  • 120 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 135 g Mehl
  • ¾ Messerspitze Backpulver
  • 1 Prise Vanillesalz

Eischnee mit Zucker steif schlagen, die Eigelbe unterziehen. Mehl, Backpulver und Salz mischen, darüber sieben und vorsichtig unterheben. Einen Edelstahl-Teigring auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und den Teig einfüllen und glattstreichen (26-28cm Durchmesser) und bei 200°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen ca. 15 Min. golden backen. Das Backpapier vom Boden abziehen, den Ring aber noch  drumherum lassen. Alles jetzt auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen den Boden mit einem scharfen Messer vom Rand lösen und nach Rezept weiter verarbeiten. Auf diese Art zieht sich der Biskuitboden nicht zusammen.







Montag, 20. Februar 2017

Chinapfanne in orange - rot

Mahlzeit 🍴allerseits.  Heute Mittag gab es eine leckere Chinapfanne mit Rind und Pute in orange - rot. Meine eigenwillige Kreation bestand aus Zwiebeln, Paprika, Weißkohl, Ingwer, Knoblauch, Möhren, Mie-Nudeln, geröstetem Sesamöl, Sojasauce, 5-Gewürze-Pulver und einer Prise Zucker. Salz wird nicht verwendet, da die Sojasauce schon salzig genug ist. Dieses alles kam zum Fleisch in den Wok. . .😋. . .hab ich eine Zutat vergessen vergessen? Ich glaube nicht . .

ha. . . bei der Korrektur des Berichtes habe ich jetzt gemerkt, ich hatte doch beim Kochen was vergessen. . . die MuErr- oder Wolkenohrpilze. Ihr kennt diese Pilze, das sind diese kleinen schwarzen, auch schon mal knorpeligen Stückchen beim Chinesen. Die Pilze werden eingeweicht, in kleine Stückchen geschnitten und in der Pfanne mitgebraten. Sie bringen noch eine zusätzliche Konsistenz und etwas "crunch" in das Gericht.

Für diese Chinapfannen verwende ich eigentlich nie so richtig ein Rezept. Ich schaue immer, dass ich buntes Gemüse im Haus habe und ab und an auch Fleisch. Dann wird alles in Julienne-Streifen geschnitten und nacheinander im Wok knackig pfannengebraten. Das geht dann sehr schnell. Heute hatte ich noch Reste vom letzten Fondue aus dem Froster verwendet. Die Fleischwürfel von Rind und Pute habe ich dann nach dem Auftauen noch in feine Streifen geschnitten und in der Gewürzmischung  einige Zeit mariniert.
So, nun habe ich aber genug geschrieben, ihr seid bestimmt schon auf das Rezept gespannt. Und hier kommt es:




für die Chinapfanne in orange - rot benötigt man für 4 Portionen: 
  • ca. 300 g Geschnetzeltes (Rindersteak und/oder Hähnchen- oder Putenfilet)
  • 5-Gewürze-Pulver
  • geröstetes Sesamöl 
  • Sojasauce 
  • etwas Stärke (z.B. Mondamin)
  •  
  • 3 dicke Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein großes Stück Ingwer
  • 2 dicke Karotten
  • 1/8 Kopf Weißkohl
  • 1 dicke rote Paprika
  • ca. 150 g getrocknete Mie-Eiernudeln
  • geröstetes Sesamöl
  • Sojasauce
  • 1 Prise Zucker
  •  
  • Erdnuss- oder Rapsöl zum Braten
das Fleisch mit dem Gewürz gut mischen, dann etwas Sojasauce dazu geben, ebenfalls gut mischen und dann ebenso das Sesamöl. Das Fleisch nun einige Zeit marinieren lassen.

Alle Zutaten schälen, die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden, den Knoblauch und Ingwer fein würfeln. Die Karotten in Juliennestreifen schneiden, den Weißkohl und die Paprika in feine Streifen schneiden. Die Nudeln laut Packungsanweisung zubereiten.

Den Wok auf höchster Stufe gut erhitzen, dann etwas Öl hineingeben und heiß werden lassen. Den Wok damit ausschwenken. Zuerst die Zwiebeln golden anbraten und beiseite stellen. Jetzt das Fleisch mit der Stärke bestäuben. So bleibt das Fleisch saftig. Portionsweise in heißem Öl anbraten bis es fast gar ist und beiseite stellen. Jetzt nacheinander den Knoblauch, den Ingwer und Karotten anbraten. Etwas Zucker darüber geben und etwas Sojasauce am Rand hineingießen. Alles wenden, für 2 Minuten den Deckel auflegen und alles kurz dünsten lassen. Den Weißkohl dazugeben, mischen, Fleisch und Zwiebeln dazu, alles kurz durchbraten und zuletzt die Paprika untermischen. Nochmals kurz braten, alles sollte knackig und bissfest sein. Die Mischung mit Sojasauce und geröstetem Sesamöl abschmecken. In der Mitte eine freie Fläche schaffen, die gekochten Nudeln hineingeben, mit Sesamöl würzen und mischen und die Nudeln kurz anbraten. Dann nochmals alles gut durchmischen, abschmecken, . . . endlich ist alles fertig und lasst es euch gut schmecken. Das Ganze Gericht ist doch wirklich schnell zubereitet. Das einzige, was etwas länger dauert, ist das Vorbereiten und Schneiden der Zutaten.

Übrigens, das Gericht kann man sehr gut am nächsten Tag in der Mikrowelle aufwärmen und schmeckt wie frisch gekocht. Also auch die ideale Mahlzeit fürs Büro. Keine Angst, man "duftet" danach auch nicht bei der gleichzeitigen Verwendung von Knoblauch und Ingwer. Also unbedingt beide Zutaten verwenden. Das schmeckt nicht nur gut, es ist außerdem noch sehr gesund.

Tipp für die Vegetarier unter euch: lasst einfach das Fleisch weg. . . 

Tipp für das Schneiden von Julienne - Streifen







Freitag, 17. Februar 2017

Papierkranz aus alten Zeitschriften

ich muss euch was erzählen . . . heute brachte mir der Briefträger eine Überraschung. Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "Made in Paper"  lag in meinem Briefkasten. Mein Papierkranz von meinem Blogbeitrag "Kranz aus Papierrollen"  hat es in dieses Heft geschafft. Sogar mit Foto des Kranzes. Vor ein paar Monaten bekam ich von der Redakteurin der Zeitschrift eine Mail, ob sie meine Bastelidee in der Zeitschrift verwenden dürften. Natürlich war ich von der Idee begeistert und ich war schon sehr gespannt, in welcher Form mein Foto des Kranzes gezeigt würde. Und hier ist sie nun, die Ausgabe der Zeitschrift "Made in Paper" mit meinem Papierkranz. Ich freue mich sehr darüber. 
In dem Heft sind wirklich sehr viele schöne Bastelideen, alle nur aus Papier gefertigt. Toll, was man mit einfachem Papier so alles anstellen und sein Heim verschönern kann.


Hier ein Kranz mit Papierschleife, der bei uns die Eingangstür schmückt

links mein Papierkranz in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Made in Paper", 

ich finde, die Erklärungen zu den einzelnen Basteleien sind sehr nett beschrieben, danke liebe Redaktion

das ist mein Kranz in ganzer Größe

aus Papierröllchen wird ein Kranz . . . 


Variante der Dekoration mit Herzen: der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

ich habe euch die Bastelanleitung noch einmal aus meinem Blogbeitrag "Kranz aus Papierrollen"   rauskopiert:

Man benötigt:
  • eine lange, gerade Stricknadel Gr. 3
  • alte Zeitschriften
  • einen Klebestift 
  • eine Flasche Schaumfestiger o.ä. 
  • eine Wäscheklammer 
  • einige kleine Kabelbinder (oder Draht)  
Und schon kann es losgehen:

Als erstes entfernt man von einer Zeitschrift die Klammern in der Mitte und die Außenseiten der Zeitschrift. Jetzt hat man jede Menge Doppelseiten. Man nimmt eine Doppelseite, legt die Stricknadel (Gr. 3) auf die linke untere Ecke (sodass ein kleines Dreieck unter der Stricknadel zu sehen ist) und rollt das Papier mit Hilfe der Stricknadel zusammen langsam auf. Dabei die Stricknadel an der rechten Seite immer ein wenig herausziehen. Wie von selbst erhält man so eine Papierrolle. Das letzte Stückchen Dreieck klebt man dann nur noch kurz mit etwas Klebestift auf der Rolle fest. Fertig ist die erste Rolle. Das wiederholt man nun mit allen Doppelseiten. Für den obigen Kranz habe ich ca. 3 Zeitschriften verbraucht. 

Wenn man nun genug Rollen hat, dann kann man schon mit dem Flechten beginnen. Man nimmt 3 Rollen und legt sie sternförmig über Kreuz. Das Kreuz in der Mitte mit Draht oder Schnur fixieren, damit es nicht verrutscht. Die schlanke Festigerflasche stellt man dann in die Mitte. Nun nimmt man die erste Rolle (die zuunterst liegt) und legt sie um die Flasche über die nächsten 2 Rollen. Die Rolle, die nun vor der gerade zuvor übergelegten Rolle liegt, legt man nun dicht an der Flasche über die nächsten beiden Rollen, usw. Das geht nach den ersten Runden fast wie von selber. Sind die Rollen zu kurz geworden, dann schiebt man einfach eine neue Rolle auf das kurze Stück und es kann weiter geflochten werden. Immer eine Rolle über 2 Rollen legen, die Rolle davor ebenso über die nächsten beiden legen. Nach etlichen Runden zieht man die Flasche ein wenig heraus und schon kann es weiter gehen. Für einen Kranz sollte die Papierrolle, die dann entsteht, mindestens 60 cm lang sein. Wie lang sie genau sein muss, kann man nicht sagen, denn je nachdem, wie dünn oder dick die Festigerflasche ist, benötigt man mehr oder weniger. Ab und an kann man die Schlange in Form biegen und so sieht man, ob die gewünschte Größe nun erreicht ist. Möchte man zwischendurch mal Pause machen, dann klammert man mit einer Wäscheklammer das Röllchen, was als letztes über die beiden anderen Röllchen gelegt wurde, mit dem letzen Röllchen zusammen. So weiß man später wo man war und kann gleich weiter arbeiten.
Hat der Schlauch dann die gewünschte Größe erreicht, dann werden die Enden der Rollen verflochten, der Kranz zusammen gebogen und mit Hilfe von kleinen, weiß-durchsichtigen Kabelbindern zusammengefügt. Sollte man einige Unregelmäßigkeiten im Kranz feststellen, dann kann man ihn noch ein wenig biegen und zurecht drücken. Ggfls. noch mit Kabelbindern fixieren. 

Zum Aufhängen des Kranzes habe ich Angelschnur verwendet. Jetzt kann man dekorieren wie man möchte. Entweder bleibt der Kranz pur oder man hängt Weihnachtskugeln, Herzen oder Sterne dran, oder steckt Filzblumen ein, oder verziert ihn mit Schleifen, oder sprüht ihn draußen mit Farbe an, . . . .

Oder man verwendet ihn als Tischkranz. Ein Windlicht hineingestellt, fertig. Oder er wird ein Adventskranz? Ihr habt da bestimmt noch viele Ideen.

Dienstag, 14. Februar 2017

Quesadillas, gefüllt mit Paprika, Hähnchen und cremigem Käse

wenn es mittags oder auch abends mal schnell gehen soll, dann gibt es bei uns auch schon mal Fastfood. Nein, nicht gekauftes. Selbst ist die Frau (oder der Mann). Die Rede ist heute von leckeren Quesadillas. Diese Spezialität haben wir Ende der 1990er Jahre in Texas kennen- und lieben gelernt. Die Weizentortillas sind mit viel Käse, mit Fleisch und oft auch mit Gemüse gefüllt, werden dann gebacken, sind schnell zubereitet und sehr lecker. Also so richtiges Fastfood. Aber da wir sie ja selber backen, wissen wir auch genau was drin ist.
Unsere liebste Variante der Quesadillas sind die mit gebratenem Hähnchen, Paprika und leckerem Käse. Gewürzt wird das Ganze mit Chilipulver. Und wie werden sie nun gemacht? Ganz einfach, aber lest selbst:



für eine Quesadilla benötigt man:
  • zwei Weizentortillas, ca. 20cm Durchmesser 
  • 1/2 rote Paprikaschote, in schmale Streifen geschnitten 
  • ca. 100 g geraspelter Käse (Pizzakäse oder Mittelalter Gouda)
  • gegarte Hähnchenbrust oder Hähnchenbrustaufschnitt
  • Chilipulver

  • Öl zum Ausbacken
  • beschichtete Pfanne mit Deckel

auf die Tortillas gibt man als erstes etwas Käse, darauf kommt Chilipulver, dann die Paprika, das in Stückchen gezupfte Hähnchen und nochmals Käse und Chilipulver. Wieviel man von den einzelnen Zutaten nimmt ist vom persönlichen Geschmack abhängig und bleibt jedem selber überlassen. Die ganze Hochstapelei wird noch mit einer Tortilla abgedeckt.

Zwischenzeitlich erhitzt man eine beschichtete Pfanne und gibt etwas Olivenöl hinein. Wenn alles erhitzt ist, werden die Tortillas auf mittlerer Hitze auf beiden Seiten golden gebacken. Dabei wird ein Deckel aufgelegt, damit der Käse besser schmelzen kann und sich alle Zutaten gut verbinden. Die Quesadillas sind fertig, wenn sie auf beiden Seiten schön golden sind. Sie sind dann auch schön knusprig. 

In die Quesadillas kann man alles mögliche hineinfüllen, im Grunde genommen alles was einem schmeckt und oder im Kühlschrank noch da ist. Wichtig wäre nur viel Käse und das Chilipulver, damit die Quesadillas auch nach Tex-Mex schmecken. Ohne Hähnchen sind sie auch eine prima vegetarische Mahlzeit. 
Jetzt kann man nur noch guten Appetit wünschen.

Nachtrag: zum Wenden der Quesadillas verwendet man am besten zwei Teller. Wenn die eine Seite schön golden ist die Quesadilla auf den Teller gleiten lassen. Den zweiten Teller darüber legen und alles zusammen wenden, jetzt die Quesadilla zurück in die Pfanne gleiten lassen und fertig braten.

the making of Quesadillas . . .




Sonntag, 12. Februar 2017

knusprige Waffelkekse

Wenn man keine Kekse und keinen Kuchen mehr im Haus und Lust auf was Süßes hat, dann muss man handeln. So ging es mir gestern. Wir wollten zum Tässchen Kaffee was Leckeres und stellten fest, nix mehr da . . . Aber man hat ja schnell was Neues ausprobiert. So habe ich mal ein paar knusprige Waffelkekse gebacken. Das Waffeleisen musste ja auch mal wieder benutzt werden. . . 

Diese Waffelkese sind wirklich sehr knusprig. Sie sind auch nicht so süß, denn den Zucker habe ich ein wenig reduziert. Zuerst dachte ich schon, ich bekomme sie aus dem Eisen nicht mehr heraus, weil sie so mürbe sind. Aber nach der zweiten Füllung klappte es sehr gut. Sie sind auch schnell gebacken. Aber nun verrate ich euch das Rezept dieser leckeren Kekse. Wie ihr schon wisst, backe ich am liebsten mit Dinkelmehl, weil ich den Geschmack des Dinkels "runder" finde. Aber mit normalem Weizenmehl kann man diese Kekse selbstverständlich auch backen. Aufgehoben habe ich sie in einer gut schließenden Blechdose, so bleiben sie lange knusprig. Jedenfalls mindestens die nächsten 2 - 3 Tage, dann sind sie bestimmt schon aufgefuttert. . .


optisch sehen sie ein wenig aus wie Schneeflocken - man könnte sie auch glatt in Schneeflocken - Kekse umtaufen




knusprige Waffelkekse
  • 250 g Dinkelmehl 630er
  •  80 g Zucker
  • 140 g Butter
  • 1 Ei Größe L
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanille
  • etwas Zitronenabrieb
aus allen Zutaten rasch einen glatten Teig kneten und kleine Kugeln daraus formen. Die Kugelgröße beträgt die von kleineren Marzipankartoffeln, so ca. 2cm Durchmesser.
Das Waffeleisen für Herzwaffeln aufheizen. Eine Kugel in die Mitte legen und die anderen Kugeln jeweils in die Mitte der Herzchen. Deckel zudrücken und die Kekse golden ausbacken. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in einer Blechdose aufheben. So bleiben die Kekse wunderbar knusprig.

Ich wünsche euch einen ebenso guten Appetit wie wir ihn hatten. Hach, ich bin von diesen knusprigen Keksen immer noch begeistert. . . gut, dass noch ein paar da sind.

so werden die leckeren Waffelkekse gebacken


die Ausbeute von einer Rezeptur, ein paar Kekse fehlen allerdings schon, weil wir sie direkt probieren mussten. . . 




Donnerstag, 9. Februar 2017

Herzen zum Valentinstag: süß, schokoladig und duftig

Am 14. Februar ist Valentinstag und Herzen sieht man überall. Wer seinem Lieblingsmensch eine Freude zum Kaffee oder Tee machen möchte, der überrascht ihn mit selbstgemachten Zuckerherzen. Die Zuckerherzen sind schnell gemacht, sehen schön aus und man hat genau die richtige Portion für 1 Teelöffel Zucker. Und Herzen mag doch jeder. . .
Oder sollen es Herzen aus Schokolade sein? Dann wäre mein zweiter Vorschlag eine schokoladige Idee zum Selbermachen.
Aber vielleicht mögt ihr lieber Idee Nr.3 . Es sind selbstgemachte Duschpralinen. Alles, was man benötigt sind Silikonförmchen in Herzform und schon kann man loslegen:



Aber nicht nur Pralinen aus Schokolade kann man in Pralinen - Silikonförmchen herstellen, sondern auch Zucker - Herzen. Und die macht man so:
  • Zucker
  • etwas Wasser

den Zucker mit ganz wenig Wasser verrühren, bis der Zucker die Konsistenz von nicht zu nassem Schnee hat. Dann wird die Masse in die Förmchen gefüllt und gut festgedrückt. Die Oberfläche dabei auch gut glätten. Die Form stellt man dann für circa 2 Stunden in die Sonne (was im Moment ja leider etwas schwierig ist. . .), auf die warme Heizung oder auch in den leicht warmen Backofen. Dann sind die Zucker-Herzen fest und können vorsichtig aus der Form genommen werden. 

Tipp: im Moment ist es ja trendy, bunte Kuchen zu backen. Warum nicht auch bunter Zucker. Von daher ist es natürlich auch möglich den Zucker mit Lebensmittelfarbstoff vorher ganz nach persönlichem Geschmack einzufärben und dann wie beschrieben zu fertigen.



Voilà, fertig sind die Zucker-Herzen und warten nun auf ihren Auftritt in Kaffee oder Tee oder auch im Grog oder Glühwein. In einen Cellophanbeutel gefüllt ist das doch eine hübsche Geschenkidee. 

jetzt kommt Idee Nr. 2: 


Schokoladenherzen 

für die Schokoladen - Pralinen benötigt man:
  • helle Schokolade oder Kuvertüre
  • dunkle Schokolade oder Kuvertüre
  • Kekskrümel, z.B. Butterkekse
  • Krokant
  • Pralinen-Silikonform

die Schokoladen werden jeweils klein gehackt und jeweils in einen kleinen Kunststoffbeutel gefüllt. Diese Beutel hängt man vorsichtig in einen Topf mit heißem Wasser. Achtung, in die Schokolade darf kein Wasser gelangen. Sobald fast alles geschmolzen ist, die Beutel gut abtrocknen und kneten bis sich alle Schokoladenstücke aufgelöst haben. Die Schokolade darf auch nicht zu heiß werden.
Vom Beutel der ersten Sorte Schokolade eine kleine Ecke abschneiden und die Schokolade wahllos in die Förmchen sprenkeln. Dann einige Kekskrümel und/oder Krokant hineinstreuen, die zweite Sorte Schokolade ebenso in die Förmchen sprenkeln, Kekskrümel dazu und so fortfahren, bis die Förmchen bis zum Rand gefüllt sind. Die Form vorsichtig auf dem Tisch aufklopfen, damit evtl. Luftblasen entweichen können.
Nun heißt es warten, bis die Schokolade fest geworden ist. Dann können die Pralinen von ihrer Umhüllung befreit werden und die Überraschung ist gelungen. Man hat wunderbare Schokoladen - Pralinen.

meine "Chaos" - Schokoladenherzen


. . . und hier kommt Idee Nr. 3:

Duschpralinen 


Nun habe ich aber noch eine zweite Idee für den Valentinstag. In den Förmchen kann man noch Duschpralinen herstellen. Die macht man so:


man benötigt: 
  • Silikon-Pralinenförmchen *, kleine Sandkasten-Förmchen oder die leeren Formen aus  Pralinenschachteln (z.B. Milka-Herzen)
  •  Glasgefäß für ca. 500 ml Inhalt
  •  Löffel zum Umrühren
  •  8 Blatt Gelatine
  •  130 ml kochendes Wasser
  •  1-2 Teel. Salz
  •   90 g Duschgel nach Wahl
  •   evtl. etwas Ätherisches Öl nach Wahl (z.B. Primavera Zitrone, Orangenblüte, o.ä.)
  •   evtl. einige Tropfen Lebensmittelfarbe nach Wahl

und nun kann es losgehen:

die Gelatine in kaltem Wasser für ca. 5 Min. einweichen und dann vorsichtig ausdrücken. Das kochende Wasser in ein ausreichend großes Glasgefäß geben und darin die eingeweichte Gelatine auflösen. Ebenso das Salz zugeben und alles gut umrühren. Dann einfach das Duschgel einrühren, Achtung, es sollte nicht schäumen! Deshalb vorsichtig rühren.
Je nach verwendetem Duschgel die Masse noch einfärben und/oder aromatisieren.

* die Silikonform bei der Herstellung der Duschpralinen bitte  nur für die Duschpralinen nehmen, weil das Silikon die Düfte annehmen kann und die möchte man ja nicht im Zucker oder in Pralinen haben. . . 

Dienstag, 7. Februar 2017

leckere Brötchen mit "Tiger-Leoparden-Kruste"

Gestern habe ich seit langem mal wieder leckere Brötchen gebacken. Aber nicht "normale" Brötchen, sondern welche mit einer knusprigen "Tiger-Leoparden-Kruste". Jetzt fragt ihr bestimmt, was hat sie denn da schon wieder ausprobiert, den Namen einer solchen Kruste habe ich noch nie gehört. Das stimmt. Ich kannte das bis vor einem Jahr auch nicht. Durch Zufall bin ich auf diese Paste gestoßen. Joan de Groot  hat auf ihrem Blog diese Paste beschrieben. Mensch, hab ich gedacht, das ist ja mal eine gute Idee. Knusprige Brötchen mag ja jeder, ich probiere das mal aus. So habe ich mir gedacht, dass ich meine Dinkelbrötchen damit bestreiche. Schon letztes Jahr hatte ich die Brötchen im Blogbeitrag beschrieben. Die Dinkelbrötchen  sind immer so lecker, man kann sie mit Mohn oder mit anderen Saaten bestreuen, sie nur mit Wasser bestreichen oder auch mal eine ausgefallene "Tigerpaste" aufstreichen. Gebacken habe ich die Brötchen schon öfter, heute möchte ich euch das Rezept mit der Paste überarbeitet vorstellen. (Die Wassermenge für das Brühstück habe ich verändert). Die Paste habe ich jetzt umbenannt in "Tiger-Leoparden-Paste". Denn im Grunde genommen hat das fertig gebackene Brötchen eher eine Kruste im Leopardenlook statt Tigerstreifen. . . . Aber egal, sie sind sehr lecker und vor allem mal was anderes. Aber lest selbst, wie diese Brötchen gebacken werden.








Dinkel - Brötchen  mit "Tiger - Leoparden - Kruste"    (8 Stück)
ich backe am liebsten mit Dinkelmehl, aber man kann selbstverständlich auch Weizenmehl 550er verwenden

für das Brühstück:
  • 50 g Dinkelmehl Type 630  
  • 80 g kochendes Wasser

das Mehl wird mit dem kochenden Wasser übergossen und fix glatt verrührt. Eventuell noch etwas Wasser zufügen, falls noch etwas Mehl zu sehen ist. Die Mischung soll dann auf Zimmertemperatur abkühlen. 

für den Teig:
  • Brühstück (siehe oben)
  • 310 g Dinkelmehl Type 630 
  • 140 g Wasser, lauwarm
  • 1 Eigelb
  • 5 g Honig
  • 7 g Butter
  • 7 g frische Hefe
  • 7 g Salz

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit allen anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und ca. 10 Minuten langsam kneten lassen bis ein glatter Teig entstanden ist. 
Den Teig zur Kugel formen, in eine ausreichend große Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich sichtbar vergrößert haben.

In der Zwischenzeit aber die "Tiger-Leoparden-Paste" herstellen:

"Tiger - Leoparden - Paste":
  • 17 g ganz feines Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 17 g Reismehl *
  • 1 g frische Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 2 g Zucker
  • 85 g kochendes Wasser
  • 1/2 Teel. neutrales Öl

  • * Reismehl: Milchreis oder anderer trockener Reis wird im Thermomix oder in einem anderen, starken Mixer ganz fein gemahlen. So erhält man Reismehl. Reismehl kann man aber auch im Reformhaus oder Bio-Supermarkt kaufen.

für die Paste das Paniermehl mit dem Reis ganz fein mahlen, das kochende Wasser zugießen und alles glatt rühren. Es dürfen keine Klümpchen enthalten sein. auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (evtl. eine Schüssel mit kaltem Wasser zu Hilfe nehmen und das Gefäß hineinstellen, damit alles schneller abkühlt). Dann Zucker, Salz und Hefe in ganz wenig Wasser auflösen und unterrühren. Abdecken. Achtung, das Gefäß sollte etwas größer sein, da die Mischung aufgeht.
Erst kurz vor der Verwendung alles noch einmal glatt rühren und das Öl untermischen. Diese Menge hier reicht locker für die doppelte Menge an Brötchen. Ich habe die übrig gebliebene Paste in eine Lock&Lock Dose gefüllt und eingefroren. Das nächste Mal werde ich sie rechtzeitig aus dem Froster nehmen um die nächsten Brötchen damit zu bestreichen.

Wenn der Teig nach ca. 1 Stunde schön gegangen ist, ihn aus der Schüssel nehmen und in 8 gleichschwere Brötchen teilen und rund wirken. Die Brötchen mit Abstand auf Backpapier legen. Ich schneide mir immer kleine Quadrate für jedes Brötchen zu, dann kann man sie mit Papier einzeln auf den heißen Stein legen. Nun kommt die "Tiger-Leo-Paste" zum Einsatz.

Dafür werden die Brötchen mit der "Tiger-Leo-Paste" unter Zuhilfenahme eines Silikonpinsels dick bestrichen. Deshalb der Name Tiger-Streifen. . . Die Paste soll ruhig einige Millimeter dick rundherum auf dem Brötchen sein. Jetzt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. 

Einen Pizza-Stein** in den kalten Backofen (2. Stufe von unten) auf das Rost legen und dann den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze gut vorheizen. Hat man keinen Pizza-Stein, dann ein Blech in den Ofen schieben und mit aufheizen. Die gut gegangenen Brötchen mit dem Backpapier direkt auf den heißen Backstein/das heiße Blech legen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und in ca. 15-20 Min. golden backen. Die fertigen Brötchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Jetzt sieht man auch, warum ich die Tigerbrötchen in Leopardenbrötchen "umgetauft" habe, die Oberfläche sieht mehr gepunktet als gestreift aus, obwohl ich die Paste in Streifen aufgestrichen habe. . . 

Ich habe einen runden Pizza-Stein**, der in einem Edelstahlgestell mit Griff liegt, ca. 32 cm Durchmesser hat und 1 cm dick ist. Er lässt sich so leicht mit Backhandschuhen in den Ofen stellen und genauso leicht wieder herausholen. Im Handel oder im Internet kostet so ein Stein rund 15 € bis 20 € . Auf diesem Stein kann man selbstverständlich auch seine Pizza backen. . . 

oben rechts: vor dem Gehen, unten rechts: nach dem Gehen
links: die fertig gebackenen Brötchen




Samstag, 4. Februar 2017

Crème Brûlée - ganz schnell auf meine Art

Gestern hatte ich einen aufregenden und sehr schönen Tag. Das Team von der Sendung "daheim+unterwegs" im WDR hatte mich in seine Sendung eingeladen. So ein Tag im Studio ist immer sehr aufregend und sehr interessant. Zu sehen, wie so eine Livesendung produziert wird und was im Studio hinter und vor den Kameras passiert, ist sehr spannend und man lernt auch sehr interessante und nette Leute kennen. Danke, liebes Team von "daheim+unterwegs" für die Einladung.
Meine schnelle Crème Brûlée durfte ich den Zuschauern zeigen. Wie ich schon in der Sendung erzählte, kam ich auf die Idee, eine leichterte Variante einer solchen Creme zu kochen. Eine "normale" Crème Brûlée ist leider hochkalorisch, sie enthält sehr viele Eigelbe und je nach Rezept muss sie noch sehr lange im Wasserbad im Backofen backen bis sie fertig ist. Solche gehaltvollen Crèmes sind natürlich super lecker, aber wenn man so etwas des öfteren essen möchte, dann ist ein leichteres Rezept doch eher geeignet. So habe ich ein wenig herum experimentiert und dieses Rezept ist dabei heraus gekommen. Es enthält nur zwei Eigelbe statt mitunter acht und es muss auch nicht in den Backofen. . . Aber lest selbst und probiert das Rezept bitte aus, es lohnt sich . . . das sagen auf jeden Fall alle, die meine Version schon gegessen haben.





Meine schnelle, leichtere Art der Crème Brûlée
  • 2 Eigelbe
  • 1 Prise Vanillesalz **
  • 50 g Vanillezucker
  • 35 g Stärkemehl (z.B. Mondamin)
  • 500 ml Vollmilch
  • 1/2 Vanillestange * (oder etwas gemahlene, getrocknete Vanilleschote aus der Mühle)
  •  
  • brauner Zucker (Farinzucker) zum Bestreuen

Die Eigelbe mit dem Salz, dem Zucker und der Stärke schaumig rühren und die Milch langsam dazu geben und fleißig rühren. Die Vanilleschote auskratzen und beides dazu geben und alles rührend zum Kochen bringen. Sobald die Masse gerade eben aufgekocht hat, den Topf von der Herdplatte ziehen. Die Vanilleschote* entfernen.
Die Creme in die flachen Förmchen gießen, sofort mit Klarsichtfolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren den Zucker gleichmäßig auf der kalten Creme verteilen und mit einem Brenner abflämmen bis der Zucker schön golden karamellisiert ist. Fertig ist die leckere Creme. Oder man dekoriert sie noch mit ein paar Baiser - Küsschen und schlemmt dann. Guten Appetit.

Variante: für eine dunkle, schokoladige Variante gibt man einfach noch 20 g Kakaopulver in die fertige Creme.

* mein Tipp:
die andere Hälfte der Vanilleschote steckt oder legt man in ein Glas mit Zucker. Die Schote soll vom Zucker bedeckt sein. Zuckermenge pro ½ Vanillestange ist ca. 100g. Das Ganze nun mindestens einige Tage gut durchziehen lassen, so erhält man wunderbaren, echten Vanillezucker. Zwischendurch immer wieder mal schütteln. Wenn man Zucker entnommen hat, dann kann man ohne Weiteres wieder neuen Zucker auffüllen. So hat man immer guten Vanillezucker im Haus.

Wer die Schote aus der Creme aber noch weiterverwenden möchte, der kann die Vanilleschote sehr gründlich unter fließendem heißem Wasser abspülen und sie auf einem Küchenkrepp komplett trocknen lassen und dann in Zucker einlegen und beim nächsten Mal wieder verwenden. Für die nächste Crème Brûlèe kann man diese Vanilleschote auf jeden Fall mindestens noch 1x verwenden. Dann wieder abspülen und vorgehen wie im Tipp beschrieben.

** Nimmt man statt des Zuckers feines Salz, dann erhält man auf die gleiche Weise Vanillesalz. Das kann man überall dort benutzen, wo Salz und Vanille in Süßspeisen, Torten, Kuchen oder sonstigen Gerichten gebraucht wird. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. . . 

Idee für die Eiweiß-Verwertung: wer keine Idee für die Verwendung des Eiweißes hat, der kann daraus kleine Baiser - Küsschen backen. 

Ich hoffe, ich habe euch nun Appetit auf meine Art der leckeren Crème Brûlée gemacht und ihr probiert sie auch aus. Dabei wünsche ich gutes Gelingen und einen guten Appetit.


hach, was ist die Creme lecker.  Zuerst kracht der Löffel durch das harte Karamell und dann wartet die lockere, zarte Creme auf einen.
Daneben liegt die essbare Deko:  Baiser - Küsschen

sofort mit Klarsichtfolie abgedeckt entsteht keine Haut. Nach dem Abkühlen zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen

so wartet der Nachtisch im Kühlschrank auf seinen Auftritt. Dann Zucker aufstreuen, abflämmen und genießen

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das Studio von "daheim+unterwegs" kurz vor der Probe










Mittwoch, 1. Februar 2017

Smoothie in Orange

Smoothies sind ja voll im Trend und wer einen Mixer zu Hause hat, der hat bestimmt auch schon mal einen flott zusammen gemixt. Hinein kann (fast) alles, was einem so vor den Mixer kommt. Obst, Gemüse, Joghurt, Milch & Co., der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass es schmeckt und gesund ist es sowieso.
Wer ihn schon zum Frühstück trinkt, der hat mit einem Smoothie einen guten Start in den Tag. Dann würde ich aber noch ein wenig Chia-Samen* hineingeben, da er so sättigender ist. Oder man trinkt ihn abends als Ersatz zum Abendbrot.

Heute Mittag habe ich einen Smoothie anstelle des Mittagessens gegessen oder besser gesagt getrunken. Er war so lecker. Ich habe einfach einiges an Obst in den Mixer getan, was ich im Obstkorb fand und mir so gerade in den Sinn kam. Ich hatte noch Orangen, Kiwi, Passionsfrüchte, eine Banane und eine Flasche Karottensaft. Eine Ananas war auch noch da, aber die wollte ich nicht anschneiden, ich brauchte nur eine Portion Smoothie. Und Chia* - Samen sollten noch ein wenig mehr an Ballaststoffe bringen und auch sättigen. Optisch war der "Smoothie in Orange" auch sehr ansprechend. Und lecker war er sowieso. Wie ich ihn gemixt habe steht gleich hier im Rezept . . .



für 1 großes Glas "Smoothie in Orange" benötigt man:
  • ca. 150 ml Karottensaft
  • 1 mittlere reife Banane
  • 1 Kiwi
  • 1 Passionsfrucht/Maracuja
  • 1 Orange
  • 1/2 Teel. Olivenöl
  • 1 Teel. Chia - Samen
das Obst gut schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Saft und die Obststücke in den Mixer geben und alles gut durchmixen bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Das Olivenöl ist dazu da, dass auch die fettlöslichen Vitamine vom Körper gut aufgeschlossen werden können und die Mischung emulgiert auch sehr schön. Den Saft in ein Glas geben und die Chia* - Samen aufstreuen. Fertig ist ein leckerer Smoothie und man kann nur noch guten Appetit wünschen. 

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Mit welchen Gerätschaften mixt ihr immer euren Smoothie? Es gibt ja so viele Möglichkeiten, die Läden sind voll davon und man weiß nicht, welches Gerät sinnvoll ist. Ich habe jetzt eine Küchenmaschine von Siemens ausprobiert, die u.a. auch einen Mixaufsatz hat. Die 800w schreddern den Smoothie innerhalb von Sekunden zu einer sämigen Konsistenz. Einfach gut. Sogar die Kerne der Passionsfrucht wurden ohne Probleme zerkleinert. Und dass man ihn ebenso schnell auch wieder reinigen kann, versteht sich von selbst. Einfach den Mixaufsatz ausspülen, dann heißes Wasser mit einem Spritzer Spüli einfüllen und die Maschine mit Deckel kurz auf höchster Stufe laufen lassen. Dann ausschütten und mit klarem Wasser nochmals durchspülen. Fertig.

Aber welche Küchenmaschine eignet sich eigentlich für den kleinen oder auch großen Haushalt? Wieviel Geld möchte ich ausgeben? Was brauche ich überhaupt? Reicht eine kleine Maschine oder eine große, die etliches an Zubehör hat? Fragen über Fragen. Auf der Internetseite http://www.kuechenmaschinetests.com/ findet man jede Menge Antworten. Außerdem kann man 33 Maschinen direkt nebeneinander vergleichen. Die Preise für die vorgestellten Maschinen liegen zwischen 80€ und 1000€ .  Also, wenn man da nicht fündig wird. . .

der "Smoothie in Orange" bestand aus diesen Zutaten

alles ab in den Mixtopf und mixen



der fertige Smoothie - so lecker und die Chia-Samen* sorgen noch für zusätzliche Sättigung

* Chia-Samen sind im Moment in aller Munde und werden auch als "Supfer Food" bezeichnet. Sie enthalten knapp um die 20% Proteine, ca. 40% Kohlenhydrate und die Vitamine A, Niacin, Thiamin, Riboflavin und Folsäure. Außerdem auch wichtige Mineralstoffe wie Kupfer, Zink, Kalium, Kalzium, Phosphor und Antioxidantien. Sie enthalten nur wenig Natrium. Das enthaltene Öl beinhaltet auch Omega-3, Omega-6 und Omega-9 sowie gesättigte Fettsäuren. Nicht zu vergessen der hohe Anteil an Ballaststoffen, die im Magen sehr aufquellen. Von daher bitte beim Verzehr von Chia-Samen zusätzlich noch genügend Flüssigkeit trinken.

Ein Rezept für einen Grünen Smoothie hab ich auch noch für euch. Schaut doch mal hier: Grüner Smoothie mit Spinat, Gurke und viel frischem Obst