Sonntag, 31. Mai 2015

Designpapier "do it yourself"

ihr habt doch bestimmt schon in Papeterien, in Bastelmärkten und in diversen Home-Shopping Shows diese sehr schönen und teilweise auch sehr teuren Design-Papiere gesehen. Aber die braucht man nun nicht mehr kaufen, man kann sie ruckzuck selber herstellen. Vor einigen Tagen hat meine Schwester mir einen Basteltipp verraten, wie man selber Designpapiere herstellen kann. Sie hatte den Tipp im Internet durch Zufall gefunden ( wo auch sonst. . . ) und mir direkt davon erzählt. Sofort haben wir uns ans Werk gemacht und heraus kamen wirklich sehr schöne Papiere. Und wie das geht? Ganz einfach und ganz schnell und ich würde mal sagen, jeder hat sämtliche Zutaten zu Hause. Auf geht's:


man benötigt:
  • 2 große Bogen Backpapier
  • diverse Papier-Servietten
  • Klarsichtfolie (Frischhaltefolie)
  • weißes Papier (z.B. das aus dem Drucker)
  • Bügeleisen
  • Bügelbrett
  • Schere

und so geht es: 
Bügelbrett aufstellen, das Bügeleisen auf höchster Stufe aufheizen (wichtig: ohne Dampf). Ein großes Stück Backpapier aufs Brett legen, darauf kommt ein Bogen weißes Papier. Darauf legt man ein gleichgroßes Stück Klarsichtfolie (Frischhaltefolie aus dem Küchenschrank). Nun kommt der fummelige Teil. Von der Serviette benötigt man nur die oberste bedruckte Schicht. Diese dünne Schicht legt man dann auf die Klarsichtfolie und deckt das Ganze nochmals mit einem großen Stück Backpapier ab. Jetzt muss nur noch gebügelt werden. Das Ganze wird beidseitig ordentlich gebügelt, damit sich die Folie mit dem Papier und der Serviette verbindet. Die Folie ist der Kleber. Das Backpapier kann nun ganz leicht abgezogen werden und kann mehrfach verwendet werden. Da der Kleber nicht am Backpapier klebt ist es lange verwendbar. Schön ist, dass es beim Bügeln weder riecht, noch qualmt oder stinkt. Jetzt braucht man evtl. nur noch die Kanten des Designpapieres gerade schneiden und voilà, fertig.

Tipp:
wer die Oberfläche glänzend haben möchte, der legt auf die ganze Stapelei von oben noch eine Lage Frischhaltefolie und bügelt alles ebenso zwischen den beiden Backpapierbögen. Die Folie bleibt nicht am Backpapier hängen, sie verbindet sich wunderbar mit der Serviette, die dadurch einen leichten Glanz erhält und man die Serviette in keinster Weise mehr erkennt.
Anstelle des weißen Papiers kann man bestimmt auch pastellfarbenes verwenden. Probiert es doch einfach aus.

Tipp Nr. 2:
wer einen großen Bogen Design-Papier herstellen möchte, der nimmt einfach einen großen Bogen DIN A3 vom Zeichenblock und beklebt diesen.

Ich finde es ganz erstaunlich, dass man auf so einfache und kostengünstige Weise tolle Papiere herstellen kann. Bei Serviettenkleber hat man oft Pinselstriche auf dem Werkstück, oder das Papier reißt beim Auftragen des Klebers. Das alles entfällt hier. Möchte man eine stärkere Klebekraft (wie z.B. beim Bekleben von Bierdeckeln), dann packt man den Bierdeckel zwei- oder dreifach mit Folie komplett ein und legt dann das zugeschnittene und schon beklebte, glänzende Papier auf die Folie. Das Papier etwas größer ausschneiden als der Bierdeckel ist. Nun wird alles zwischen Backpapier gut gebügelt bis alles fest verbunden ist. Vorsicht, der Deckel ist sehr heiß. Nach dem Abkühlen kontrollieren, ob alles gut miteinander verbunden ist, ggfls. noch einmal nachbügeln und die Ränder mit einem Cutter begradigen und abschneiden. 

schöne, bunte oder ausgefallene Servietten hat man ja bestimmt immer im Haus und je nach Jahreszeit kann man die dollsten Papiere herstellen. Daraus lassen sich Karten basteln (schön sind Passepartout-Karten), Einladungs- und Menükarten zaubern, oder man beklebt damit beidseitig Bierdeckel. Oder man schlägt mit dem Papier Bücher ein, bastelt daraus Briefumschläge . . . Aber auch Dosen, Pappschachteln und vieles mehr kann man dann mit diesen Papieren bekleben . . . euch fällt bestimmt einiges dazu ein. Viel Spaß dabei 



Freitag, 29. Mai 2015

Apfel - Kaiserschmarrn

immer wenn Sehnsucht nach Südtirol aufkommt, dann gibt es bei uns Kaiserschmarrn. In Gedanken sitzen wir dann auf der Glatsch-Alm, futtern leckeren Kaiserschmarrn und schauen auf die berühmten Geisler-Spitzen im Villnößtal. Herrlich.
Am Anfang habe ich mich immer an ein Rezept aus einem Südtiroler Kochbuch gehalten, aber mittlerweile mache ich den Schmarrn "Pi mal Daumen" und ich gebe außerdem noch Äpfel mit hinein. . . 


und das ist mein Rezept für Apfel-Schmarrn:
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 1 Schuss Rum (wenn Kinder mitessen bitte den Rum weglassen)
  • heißes Wasser

  • 1 dicker, geschälter Apfel (z.B. Boskop, Elstar oder Jonagold)

  • 4 Eier
  • 4 Eßl. Mehl (am liebsten Dinkel 630er)
  • 2 Eßl. Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • Vollmilch

  • Butter zum Backen
  • 1 Glas Preiselbeer-Kompott
  • Puderzucker zum Bestäuben

die Rosinen in ein Glasschälchen geben, den Rum zugeben und mit etwas heißem Wasser aufgießen, bis alle Rosinen von der Flüssigkeit bedeckt sind. Ca. 1/2 Std. ziehen lassen.

den Apfel schälen, entkernen, in Vierteil schneiden und diese Viertel fein blättern.

Aus den Eiern, dem Zucker, den Gewürzen und der Milch einen dicklichen Teig herstellen und ca. 1/2 Std. rasten lassen. Den Teig nochmals gut mixen und ggfls. noch mit Milch verdünnen.

Eine große, beschichtete Pfanne leer auf mittlerer Stufe erhitzen, die Butter hineingeben und aufrauschen lassen. Dann die Apfelscheibchen hineingeben und kurz anbraten bis sie leicht golden sind. Dann werden sie gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilt und der dickliche Teig gleichmäßig über die Apfelscheiben gegossen. Die abgetropften Rosinen ebenso gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Einen Deckel auflegen und die Hitze etwas reduzieren. Den Schmarrn so lange backen, bis die Oberfläche trocken und der Boden goldbraun ist. Den Deckel entfernen, mit einem Pfannenwender den Schmarrn in grobe Stücke reißen und unter Wenden noch ein wenig backen und bräunen lassen. Evtl. noch etwas Butter zugeben.
Wenn der Schmarrn fertig ist, ihn zusammen mit Preiselbeer-Kompott auf einem Teller anrichten und dick mit Puderzucker bestreuen.

Jetzt steht dem Schmarrn-Schmaus nichts mehr im Weg. Der Schmarrn reicht für ca. 2 gute Esser. Ich wünsche guten Appetit. . . ich glaube, in den nächsten Tagen gibt es mal wieder Kaiserschmarrn. . . 

Foto ©: http://www.villnoesser-almen.com/images/glatschalm.jpg





Dienstag, 26. Mai 2015

knusprige Süsskartoffel - Stäbchen

auf unserer Spanienrundreise vor ein paar Wochen haben wir bei einem Dinner u.a. sehr leckere Süßkartoffel-Stäbchen als Beilage bekommen. Sie sahen nicht nur sehr appetitlich und lecker aus, sie haben auch sehr gut geschmeckt. Süß und doch pikant. Bisher habe ich aus Süßkartoffeln immer nur eine Cremige Süßkartoffelsuppe gekocht. Aber als ich jetzt im Laden wieder Süßkartoffeln sah, habe ich mir direkt gedacht, daraus werde ich knusprige Stäbchen backen. 
Dann war es nun soweit, zum gebratenen Seelachs (Köhler) habe ich diese sehr leckeren Stäbchen im Ofen gebacken. Als Gewürz habe ich mich von Spanien inspirieren lassen, denn ich habe nicht nur süßes Paprikapulver und Pfeffer verwendet, sondern auch geräuchertes Paprikapulver. Übrigens, erst durch die ungewöhnliche Zutat "Eischnee" werden die Stäbchen knusprig. . . 


und die habe ich folgendermaßen gemacht:

knusprige Süßkartoffel - Stäbchen
  • eine dicke Süßkartoffel
  • ca. 1 Eßl. Mondamin bzw. Stärke
  • 1/2 Teel. mildes Paprikapulver
  • 1/4 Teel. geräuchertes, mildes Paprikapulver
  • 1/4 Teel. gemahlener Pfeffer
  • 1 Eiweiß, steif geschlagen
  • etwas Öl zum Bestreichen des Backpapieres
  • Fleur de Sel zum Würzen am Tisch
die Süßkartoffel schälen und in 1 cm dicke Stäbchen schneiden. Diese mindestens 1 Stunde (oder auch länger) in einer Schüssel Wasser wässern. Dann die Stäbchen trocken tupfen. Die Stärke mit den Gewürzen mischen. Das Salz wird erst am Tisch auf die fertigen Stäbchen gestreut. Das Eiweiß steif schlagen und den Backofen auf 230°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und leicht ölen. Nun werden die getrockneten Stäbchen mit der Stärke-Gewürzmischung gut ummantelt. Jedes Stäbchen soll gleichmäßig ummantelt sein. Anschließend werden sie im Eischnee gut gewendet, bis alles vom Schnee überzogen ist.
Die Stäbchen werden einzeln nebeneinander aufs Blech gelegt und in den gut vorgeheizten Ofen geschoben. Nach 10 Minuten bitte die Stäbchen wenden und weitere 10 Min. backen lassen. Dann sollten sie knusprig sein, ansonsten eventuell noch einige Minuten länger backen. Ab auf den Teller und zum Abschluß fehlt jetzt nur noch das Fleur de Sel zum salzen. Ich empfehle das Fleur de Sel, weil die grobkörnige Struktur der Salzkristalle beim Essen schön im Mund knistern. 
Guten Appetit.

P.S.: Die Gewürze und deren Mengen dienen nur zur Orientierung und sind ca.- Angaben. Natürlich kann man die Menge als auch die Gewürze an sich variieren und verändern. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Den Seelachs habe ich nur mit Pfeffer und Zitronensalz gewürzt, in etwas Mehl gewendet und in etwas Olivenöl und Butter sowie einem Zweig Rosmarin gebraten.

Montag, 25. Mai 2015

der "Mercado de San Miguel" in Madrid

wie ich schon in meinem Blog über die "Percebes" (eine Spezialität und Rarität aus Galicien) geschrieben habe, gehört der "Mercado de San Miguel" im Herzen von Madrid zu meinen Lieblingsorten dieser schönen Stadt. Wer einen Besuch nach Madrid plant, sollte auf jeden Fall auch den "Mercado de San Miguel" besuchen. Die wunderschöne Markthalle von 1916 liegt direkt neben der Plaza Mayor, man kann sie nicht verfehlen. Der schönste Zeitpunkt für einen Besuch ist der frühe Abend, dann kann man sich durch die Marktstände futtern, wunderbaren, zartschmelzenden Jamón Ibérico de Bellota probieren und diverse Tapas, dazu ein schönes Glas Wein trinken, ein leckeres Eis oder auch andere süße Köstlichkeiten genießen. Dazu noch das Treiben in der Markthalle beobachten, ein paar schöne Fotos machen. . . hach, so ist das Leben schön. 
Daher habe ich mir überlegt, euch noch einige schöne Fotos und Impressionen aus und von dieser Markthalle zu zeigen. So bekommt man einen kleinen Einblick und auch vielleicht Lust, diesen Mercado einmal zu besuchen. . . es lohnt sich








                                                  sogar Charles und Camilla haben dort schon das leckere Joghurteis gekostet


















. . . das war nur ein kleiner Einblick des Mercado . . . 


Sonntag, 24. Mai 2015

Percebes - Spezialität aus Galicien

hat jemand von euch schon mal diese "Percebes" auf einem Markt in Spanien gesehen? Als wir vor kurzem im wunderbaren "Mercado de San Miguel" in Madrid waren, lagen sie dort in der Auslage eines Fischhändlers. Ich hatte diese Entenmuscheln bis dato noch nie gesehen und ich war vom Anblick her nicht direkt begeistert. . . mein erster Eindruck war "iih, da liegen ja abgehackte Dinosaurier-Zehen, was ist das denn". Nun ja. . . andere Länder, andere Sitten. Diese Spezialität von der felsigen Küste im Norden Spaniens, aus Galicien, werden in der Brandung des Atlantik teilweise unter Lebensgefahr "geerntet". Die Percebes heißen in Deutschland Entenmuscheln, obwohl sie mit Muscheln nichts gemein haben, sie gehören zur Familie der Krebstiere. Diese teure Delikatesse wird ganz kurz in gesalzenem Wasser gekocht und sofort verspeist. Die Percebes schmecken wohl recht salzig und sollen sehr nach Meer schmecken. . . Na ja, wer es mag. . .

schön und appetitlich sieht doch anders aus, oder? 


aber nicht nur Percebes, Shrimps, Austern, Fisch & Co. wurden dort verkauft, sondern auch See-Igel. Diese konnte man auch mit Käse überbacken für € 4,--das Stück kaufen . . . 


Meeresfrüchte im "Mercado de San Miguel" in Madrid
Wer also einen Besuch nach Madrid plant, sollte auf jeden Fall den "Mercado de San Miguel" besuchen. Die wunderschöne Markthalle liegt direkt neben der Plaza Mayor, man kann sie nicht verfehlen. Der schönste Zeitpunkt für einen Besuch ist der frühe Abend, dann kann man sich durch die Marktstände futtern, wunderbaren, zartschmelzenden Jamón Ibérico de Bellota probieren und diverse Tapas, dazu ein schönes Glas Wein trinken, ein leckeres Eis oder auch andere süße Köstlichkeiten genießen. Dazu noch das Treiben in der Markthalle beobachten, ein paar schöne Fotos machen. . . hach, so ist das Leben schön

hier habe ich noch ein Foto der Percebes, da kann man noch genauer sehen, dass sie eine Haut haben, die mich an "Echsenhaut" erinnert . . . 




Freitag, 22. Mai 2015

Rhabarberkuchen - ganz flott gebacken

jedes Jahr im Frühjahr freut man sich nicht nur über Bärlauch, Spargel und andere frische Gemüse, sondern auch auf den ersten frischen Rhabarber. Und schon geht es ab in die Küche und es gibt außer Kompott (sehr lecker auf dünnen Pfannkuchen) auch einen leckeren, lockeren, saftigen und fluffigen Rhabarberkuchen. Der Rührteig ist ruckzuck gerührt, der kommt dann in eine gebutterte oder mit Backpapier ausgelegte Springform, in diesen Teig werden die Rhabarberstücke gesteckt und schon kommt die Form in den Ofen. Nach ca. 50 Min. ist der Kuchen fertig, er sollte nur noch ein wenig auskühlen und dann kann man auch schon schmausen. . . 



Rhabarberkuchen 
  • 150 g   Zucker
  • 150 g   Butter
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas geriebene Vanilleschote (oder 1 Vanillezucker)
  • 3  Eier
  • 150 g  Mehl 405er oder Dinkelmehl 630er
  •  50 g  Speisestärke (z.B. Mondamin)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 kg   Rhabarber, die Stangen sollen möglichst gleich dick sein
  • etwas Zucker zum Rhabarber wälzen
  • Butter oder Backpapier für die Form  
  • Puderzucker 
die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren und nach und nach die Eier zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren. Wenn der Teig glatt gerührt ist, den Teig mittig in eine gebutterte Springform einfüllen und den Rand frei lassen. Bitte den Teig nicht verteilen, er verteilt sich später von alleine.

Der Rhabarber wird gewaschen und geschält und in ca. 4cm gleichlange Stücke geschnitten. Alle Stangen kann man dann noch in etwas Zucker wälzen. Dafür die Stücke in eine Schüssel geben, etwas Zucker darüber streuen und alles kurz verrühren, bis der Rhabarber leicht überzuckert ist. Jetzt kommt der spannende Teil. Die Rhabarberstücke werden nun hochkant und dicht an dicht in den Teig gesteckt. Daher bitte in der Mitte der Springform anfangen und kreisförmig den Rhabarber einsetzen. Der Teig steigt dann automatisch in den Zwischenräumen hoch. So viel Rhabarber einsetzen, bis die Form gefüllt ist,

Jetzt kommt die Form ab in den vorgeheizten Backofen und wird bei ca. 160°C Heißluft in ca. 45-60 Min. gebacken. Nach dem Auskühlen den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.
Fertig ist ein sehr leckerer, lockerer Kuchen. Vielleicht noch leicht geschlagene Sahne dazu. . . perfekt.
 Guten Appetit


und hier noch das für den ein oder anderen doch sehr bekannte Rhabarbergedicht von der Rhabarberbarbara:

Barbara und ihr Rhabarberkuchen...
In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.
Barbara war in dem ganzen Dorf für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.
Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara.
Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.
Daher eröffnete sie eine Bar. Die Rhabarberbarbarabar.
Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar viele Stammkunden.
Die bekanntesten unter ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar um von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.
Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte.
Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihre Rhabarberbarbarabarbarbarenbärte pflegten, gingen sie zum Barbier.
Der einzige Barbier der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich tun und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.
Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu gerne mal ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte.
Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur in einer ganz bestimmten Bar kaufen.
Die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbieres an der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar hieß Bärbel.
Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar zu Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel um sie mit zur Rhabarberbarbarabar zu nehmen um mit etwas Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier anzustoßen und von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.




Mittwoch, 20. Mai 2015

Kräuter-Faltenbrot "Blume"

vor einigen Tagen wurde ich gebeten, für eine Grillveranstaltung einer Begegnungsstätte einige Kräuter-Faltenbrote zu backen. Da habe ich mir gedacht, "nur" die Faltenbrote sind ja langweilig, ich probiere heute mal was Neues aus. Gesagt, getan. . . Ich habe für alle drei Brote den gleichen Teig verwendet, nur die Form von den drei Broten habe ich verändert. Das Ergbnis waren ein Faltenbrot, ein so genanntes "pull apart"-Brot und ein Brot in Blumenform. Die Blumenform ist ja gerade mega angesagt, man findet ja etliche Blumen im Internet. Allen voran die "Nutella-Blume". Und so sehen die Brote aus:


und wer es nun auch nachbacken möchte, hier ist noch einmal das Rezept. Die Menge des Rezeptes ist für ein Brot.

Kräuter – Faltenbrot
- 600 g Mehl
- ca. 300 ml lauwarmes Wasser
- ½ Würfel frische Hefe, 20g
- ½ Teel. Zucker
- 1 Teel. Salz
- 50 g Öl


Für den Belag: 

- 120 g weiche Butter
- diverse Kräuter
- Salz, Pfeffer
- oder fertig gekaufte Kräuterbutter




Die Hefe im warmen Wasser auflösen und alle Teigzutaten zu einem glatten Hefeteig kneten und ca. 30 Min. gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit die Kräuterbutter herstellen oder die gekaufte bereit stellen. Den Teig für das Faltenbrot oder das pull-apart-Brot in zwei Teile teilen und jedes Stück zu einem etwa backblechgroßen Rechteck ausrollen. Für die Blume den Teig in drei gleiche Stücke teilen und diese jeweils rund ausrollen. 


Für das Faltenbrot: Die Teigplatten mit der   Kräuterbutter bestreichen Und in ca. 5 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen wie eine Ziehharmonika in Falten legen (WWWW-Schlangen), in eine gefettete Springform dicht nebeneinander setzen und ca. 15 Minuten gehen lassen. 

Für das Pull-Apart-BrotDie Teigplatten mit Kräuterbutter bestreichen und in gleichgroße Quadrate schneiden. Die Größe der Quadrate richtet sich nach der Kastenform, die verwendet werden soll. Die Kastenform schräg bzw. hochkant stellen und die einzelnen gebutterten Quadrate dicht an dicht in die Kastenform füllen. Ca. 15 Min. gehen lassen.
Für die Blume: zwei der drei Kreise buttern. Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, die 2. Platte auflegen und ebenso die dritte. In die Mitte ein Glas stellen und leicht eindrücken. Den Teig nun in 16 gleichmäßige Stücke schneiden und immer zwei Stücke gegeneinander zweimal verdrehen. Das genaue Muster sieht man auf dem Foto. Die fertige Blume ca. 15 Min. gehen lassen.

Die gegangenen Brote jeweils im vorgeheizten Backofen bei 180°C - 200°C in ca. 25-30 Minuten backen. 
Schmeckt super zu Gegrilltem oder zu einem guten Glas Wein. Warm wie kalt ein Genuss!



Nachtrag:
hier noch einmal ein Faltenbrot "Blume", zusätzlich mit Schinkenwürfeln am Außenrand


Montag, 18. Mai 2015

geröstete Kichererbsen - die etwas andere Knabberei

knabbert ihr auch gerne? Vor einiger Zeit las ich im Internet, dass man aus Kichererbsen eine leckere Knabberei zaubern könnte. Warum nicht, habe ich mir gedacht, das probiere ich mal aus. Und so habe ich diese etwas ausgefallene Knabberei hergestellt. Würzen kann man sie natürlich nach eigenen Wünschen, aber ich habe mich für geräuchertes Paprikapulver mit etwas Kreuzkümmel entschieden. So klingt unser Spanienurlaub noch ein wenig nach...


man nehme:
  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 250 g Abtropfgewicht)
  • 1/2 Teel. geräuchertes, mildes Paprikapulver
  • 1 Messerspitze Cumin / Kreuzkümmel
  • 1/4 Teel. schwarzer Pfeffer
  • 1/4 Teel. Salz
  • etwas Olivenöl
die Kichererbsen habe ich in einem großen Sieb ordentlich abtropfen lassen. Dann habe ich einen Frühstücksbeutel genommen und die Gewürze sowie das Salz eingefüllt. Nach dem Mischen kamen die abgetropften Kichererbsen dazu. Die Tüte habe ich oben ein wenig zugedreht und zugehalten, mit der anderen Hand habe ich die Erbsen dann in der Gewürzmischung ordentlich gewendet, bis alles gut mit den Gewürzen bedeckt war. Nun kam das Öl dazu und alles wurde nochmals ordentlich durchgeknetet.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech kamen dann die gewürzten Kichererbsen. Im vorgeheizten Backofen, 180°C Heißluft, habe ich sie 20 Min. backen lassen, dann das Blech etwas geschüttelt, damit sich die Erbsen ein wenig gedreht haben und noch weitere 10 Min. backen lassen.

Nach dem Abkühlen ist die Knabberei der etwas anderen Art fertig. Sie sind wirklich mal etwas anderes und mit den Gewürzen kann man ja spielen und seine favorisierten Gewürze verwenden. Da gibt es ja reichlich Auswahl und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht probiert ihr eure Lieblingswürzmischung mal aus und berichtet davon.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Maracuja - Eis

eigentlich ist das ganze Jahr Eiszeit, aber wenn die Temperaturen doch so langsam wärmer werden, dann isst man doch noch viel lieber Eis. . .  daher gibt es heute ein Eisrezept. Wie wäre es mit einem Maracuja-Eis? Das schmeckt so fruchtig und geht dazu noch sehr schnell. Und los geht es:

man nehme:

  • 5 Maracujas oder Passionsfrucht  (= ca. 120 g passierte Frucht)
  • 2 Becher Griechischer Joghurt à 150ml
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • etwas Zitronenschale
  • 200 ml geschlagene Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

das Fruchtfleisch der Maracuja / Passionsfrucht durch ein Sieb streichen, damit die Kerne zurückbleiben. Der aufgefangene Saft sollte ca. 120 ml ergeben. Der Saft wird mit dem Joghurt, dem Zucker und allen Gewürzen gut verrührt. Die geschlagene und mit Vanillezucker leicht gesüßte Sahne wird zuletzt unter die Frucht-Joghurt-Masse gehoben und vorsichtig untergerührt.
Die Masse nun gut kühlen und anschließend in der Eismaschine in ca. 20-30 Min. gefrieren lassen. Das fertige Eis in eine gut schließende Lock&Lock-Dose geben und noch einige Zeit im Gefrierschrank reifen lassen.
Und dann kann das Schlemmen beginnen. . . guten Appetit




Samstag, 9. Mai 2015

Karins Erdbeertorte

Juhu....die ersten deutschen Erdbeeren sind da! Jetzt kann man wieder schlemmen. Daher möchte ich heute meine selbstkreierte Erdbeertorte noch einmal vorstellen. Sie war mein erster Post auf meinem Blog und was mich ein wenig stolz macht, ich durfte sie auch vor einem Jahr in der WDR-Sendung "Daheim+Unterwegs" live und in Farbe backen und dem Publikum vorstellen. Die Moderatorin der Sendung, Eva Assmann, hat mir bei der Herstellung assistiert und Moderator René le Riche fand meine Torte beim Probieren sehr lecker und "unsüss". Er erklärte auch direkt, warum. Unsüss ist in diesem Fall eine nicht übermäßig süße Torte. Und den Ausdruck fand ich genau passend, denn ich habe bewußt auf zu viel Zucker verzichtet. Alle, die die Torte probierten, waren sehr vom fruchtig-frischen, sahnigen Geschmack angetan und auch optisch überzeugte sie.
Hier also noch einmal das Rezept. Ich hoffe, ihr backt die "unsüsse" Torte nach. . . 


Karins Erdbeertorte

Mürbeteigboden
  • 300g Mehl
  • 100g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei 

  • etwas Erdbeermarmelade zum Bestreichen
  • einige gleichgroße Erdbeeren, halbiert, für den Tortenrand
für den Boden das Mehl mit dem Zucker, der Butter, dem Salz und dem Ei verkneten, kurz ruhen lassen, ca. 0,5cm dünn ausrollen (27cm), evtl. Teigreste kann man einfrieren oder aber zu Keksen ausstechen und mitbacken. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen, bei 180°C Ober-Unterhitze, Mitte, in ca. 25-30 Min. golden backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 
Den gebackenen Boden mit Erdbeermarmelade dünn bestreichen und in einen Tortenring 27cm legen, gleichgroße Erdbeeren längs halbieren und mit der Schnittfläche nach außen an den Tortenring stellen . Darauf kommt dann die Quarkmasse:

Quarkmasse :
  • 400g pürierte Erdbeeren
  • 500 g Magerquark
  • 100 g Zucker incl. 2 Päckchen Vanillezucker
die drei Zutaten  gut vermischen, dann
  • 7 Blatt Gelatine einweichen und lt. Packung auflösen,
einige Eßl. Erdbeerquarkmasse in die aufgelöste Gelatine zum Angleichen einrühren und diese Masse unter die restliche Erdbeerquarkmasse rühren.
  • 200 ml steifgeschlagene Sahne sowie
  • 300 g gewürfelte Erdbeeren vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
Die Quarkmasse auf den Tortenboden geben und achtgeben, dass die Erdbeeren am Rand nicht umfallen. Die Oberfläche glattstreichen. Für ca. 2 Std. in den Kühlschrank stellen. Als letzte Schicht folgt die Sahneschicht.

Sahneschicht:
  • 400 ml Schlagsahne
  • 2 Tütchen Vanillezucker
  • 2 Tütchen Sahnesteif
Die Sahne mit Zucker und Sahnesteif steifschlagen und als letzte Schicht auf die Quarkmasse geben. Mit einigen Erdbeeren die Torte verzieren und einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Torte fest wird und gut durchgekühlt ist.

Insgesamt werden ca. 1000g – 1500g Erdbeeren benötigt, je nachdem wie üppig die Dekoration werden soll.
 
das war die Original-Torte, wie sie in der Studioküche auf ihren Auftritt wartete und später in der Sendung auch probiert wurde
und zur Torte noch eine Tasse Kaffee, Tee oder Cappuccino

Donnerstag, 7. Mai 2015

Spargel-Gemüsetopf mit Hackbällchen

ach ist das schön, jetzt ist wieder Spargelzeit und ich kann meinen leckeren Spargel-Gemüsetopf mit Hackbällchen wieder kochen. Das geht sehr schnell und es schmeckt. . . hmm. . . lecker.
Obwohl es nur sehr wenige und unspektakuläre Zutaten sind, schmeckt das Ergebnis doch unerwartet gut. Klasse ist auch, dass die Hackbällchen sehr locker sind, obwohl kein Ei zur Bindung enthalten ist. Man sollte sie nur recht kräftig abschmecken, dann schmecken sie besonders gut. Wichtig ist in diesem Gericht auch der Schnittlauch. Also bitte nicht vergessen oder weglassen.
Dieses Foto hier stammt noch aus dem letzten Jahr, sobald ich das Gericht wieder gekocht habe, folgt aber auch ein neues Foto.

. . . hier fehlte jetzt nur noch der Schnittlauch . . . ;-)


Spargel-Gemüsetopf mit Hackbällchen,  für 4 Personen

für den Gemüsetopf:

  • 8 Stangen weißer Spargel
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 4 mittlere Möhren
  • 3 mittlere Kartoffeln
  • 1 Kohlrabi
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • evtl. etwas Stärke zum Binden
  • 1/2 Bund Schnittlauch

für die Hackbällchen: 

  • 250g Hackfleisch halb und halb
  • 3 Eßl. Schmand, Quark oder Frischkäse
  • 2 Eßl. Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Schnittlauch

für die Bällchen alles vermengen und würzig abschmecken. Kleine Bällchen formen und in einer Pfanne kurz anbraten, Beiseite stellen.

für den Gemüsetopf alle Gemüse waschen, schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. Möhren-, Kartoffel- und Kohlrabiwürfel in etwas Butter in einem Topf andünsten. Mit Brühe und ca. 200ml Wasser ablöschen, dann die weißen Spargelstücke dazugeben und die Hackbällchen oben auflegen, den Topf mit einem Deckel verschließen und alles ca. 15 Min. leise garen. 5 Min. vor Ende der Garzeit die grünen Spargelstücke dazugeben, kurz aufkochen, die Sahne angießen und zu Ende kochen. Wenn alles gar ist, den Gemüsetopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. noch mit etwas Speisestärke andicken, wenn man die Sauce etwas sämiger mag. Als letztes den restlichen Schnittlauch dazugeben, fertig, lecker. Guten Appetit.

Tipp:
man kann das Gericht auch sehr gut einfrieren - und es schmeckt auch aufgewärmt sehr gut