Montag, 29. Juni 2015

Aprikosen - Schnecken - Kuchen

was gibt es schöneres als den Duft von gebackenen Aprikosen. . . daher habe ich spontan einen leckeren Aprikosen-Kuchen in Schneckenform gebacken. Für diesen Kuchen hat man fast immer alles im Haus. Quark, Milch, Öl, Mehl und Backpulver, dazu Mandeln, Marmelade und frische Aprikosen. Der Teig ist ruckzuck zusammengeknetet und ausgerollt, das Füllen geht auch fast nebenbei und schon ist der Kuchen im Ofen. Übrigens, frisch gebacken und gerade eben ausgekühlt schmeckt er am besten. . . 

Aprikosen - Schnecken - Kuchen

  • 300 g Magerquark
  • 120 ml Milch
  • 120 ml neutrales Öl
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 500 g Mehl
  • 4 Teel. Backpulver

  • etwas Aprikosenmarmelade 
  • 800 g gewürfelte Aprikosen
  • 100 g Mandelblättchen
  • brauner Zucker zum Bestreuen
eine Springform mit Backpapier auslegen, den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen

sämtliche Zutaten für den Teig gut verrühren und zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer rechteckigen Teigplatte von ca. 30 x 50 cm ausrollen. Die Teigplatte dünn mit Marmelade bestreichen, dann gibt man gleichmäßig die Mandelblättchen darauf und die Aprikosenwürfel. Nun wird alles von der breiten Seite her fest aufgerollt und in ca. 12 gleichgroße bzw. gleichdicke Scheiben geschnitten.
Die nun entstandenen Schnecken in die Form legen und alles glatt drücken. Mit etwas braunem Zucker bestreuen und in den vorgeheizten Ofen stellen (2. Stufe von unten).
Backzeit ca. 40 - 55 Min. bis alles golden gebräunt ist.



Freitag, 26. Juni 2015

Mohn - Brötchen aus Dinkelmehl

ich hatte heute mal wieder Lust zu backen. Es sollten Mohn - Brötchen werden. Sie sind sehr gut geworden und was mich noch mehr freut, sie schmecken auch sehr gut. Besonders gerne esse ich sie mit frischem Mai - Gouda oder Konfitüre, oder. . . 


Mohn - Brötchen  8 Stück

für das Brühstück:
  • 50 g Dinkelmehl Type 630
  • 50 g kochendes Wasser
das Mehl wird mit dem kochenden Wasser übergossen und fix glatt verrührt. Eventuell noch etwas Wasser zufügen, falls noch etwas Mehl zu sehen ist. Die Mischung soll dann auf Zimmertemperatur abkühlen.

für den Teig:
  •  Brühstück (siehe oben)
  • 310 g Dinkelmehl Type 630
  • 140 g Wasser, lauwarm
  • 1 Eigelb
  • 5 g Honig
  • 7 g Butter
  • 7 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • Mohnsamen 
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit allen anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und ca. 10 Minuten langsam kneten lassen. Wenn der Teig geschmeidig ist und sich vom Schüsselboden löst, noch einmal 2 Minuten schnell kneten lassen.

Den Teig zur Kugel formen und mit Frischhaltefolie abgedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich sichtbar vergrößert haben.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 8 gleichschwere Brötchen teilen und rund wirken. Dann die Brötchen mit Wasser besprühen und mit der Oberfläche in Mohn tauchen. Auf ein Backpapier * legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 1 1/2 Stunden gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. 

Einen Pizzastein in den kalten Backofen (2. Stufe von unten) legen und dann den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze gut vorheizen.

Die gut gegangenen Brötchen direkt auf den heißen Backstein legen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und ca. 15-20 Min. backen.

* Tipp: ich schneide schon vor dem Gehen der Brötchen Backpapierquadrate zu und lege die Brötchen einzeln auf die Quadrate. Dann die gegangenen Brötchen mit Papier auf den heißen Stein legen und backen.



Mittwoch, 24. Juni 2015

Aprikosen - Törtchen

wenn frische Aprikosen auf den Markt kommen, dann backe ich sehr gerne mit diesen leckeren Früchten. Nun hatte ich noch etwas Mürbeteig übrig, der nicht mehr für eine ganze Tarteform reichte. So habe ich daraus kleine Törtchen in einer kleinen Törtchenform gebacken. Die Füllung habe ich bewusst ganz schlicht gehalten, denn die Aprikosen sollten im Vordergrund stehen. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zog war himmlisch. . . und geschmeckt haben sie lauwarm auch sehr.


Aprikosen - Törtchen

Mürbeteigboden
  • 300g Mehl (ich verwende am liebsten 630er  Dinkelmehl)
  • 100g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei 

  • Aprikosen
  • brauner Zucker nach Wunsch
aus den Zutaten einen klassischen Mürbeteig kneten, etwas flach rollen und in Klarsichtfolie verpackt für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.
Nach dem Kühlen den Teig 5 mm dünn ausrollen und in kleine Törtchenformen legen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Aprikosen waschen und entkernen und in Achtel schneiden. Die Aprikosen auf den Mürbeboden legen, mit etwas Zucker bestreuen und in den vorgeheizten Ofen bei 175°C  schieben. In ca. 25 - 30 Min. backen.

Aprikosen - Törtchen kurz vorm Backen. . . 

Montag, 22. Juni 2015

pikante Mini-Frikadellchen - im Ofen gebacken

vor einigen Monaten gab es im Discounter im Preis reduzierte Backformen für wenig Geld. Darunter waren auch einige Mini-Muffinbleche. Ehe ich mich versah, lag doch tatsächlich ein Mini-Muffinblech in meinem Einkaufswagen. . . Zuhause kam das Blech erst einmal in den Schrank. Aber schon kurze Zeit später habe ich darin die Pizzablüten gebacken, was nicht nur sehr gut klappte, sondern auch gut schmeckte und auch noch nett aussah. Als letztens Freunde zu Besuch kamen, hatte ich mir überlegt, es in diesem Blech mal mit Mini-Frikadellchen zu probieren. Gesagt, getan, hier ist das Ergebnis:

                             


man nehme für ca. 24 Mini-Frikadellchen:
  • 500 g Rinderhack
  • 1 dicke Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Eier
  • 1 Brötchen (oder Paniermehl)
  • Milch zum Einweichen
  • 1 Eßl. Senf
  • 1 Teel. Salz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Teel. Paprikapulver
  • 1 Spritzer Worchestersauce von "Lea & Perrins"
  • 1 Spritzer Maggi
  • Petersilie
  • 1 Eßl. abgetropfter, eingelegter grüner Pfeffer
das Brötchen in der Milch einweichen. Dann das Hack mit allen Zutaten gut durchmischen und kräftig abschmecken. Mit einem Eiskugel-Former (Größe eines Golfballes) das Hack abstechen und in die Mini-Muffinform füllen. 
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Heißluft in ca. 25 Min. golden backen.

Fertig sind die leckeren Frikadellchen. Vorteil: der Herd bleibt sauber, sie backen quasi so nebenbei, man braucht nicht die ganze Zeit am Herd stehen und nebenbei spart man auch noch sehr viel Bratfett ein.

Sie schmecken frisch aus dem Ofen sehr gut, aber auch kalt sind sie der Hit. Guten Appetit!


Sonntag, 21. Juni 2015

Türkranz "Butterfly"

ich mag so gerne Türkränze. Und manchmal hat man mehr Ideen als Türen. . . Aber egal, das hält einen vom Umdekorieren ja nicht ab.
Heute habe ich mal eben einen neuen Türkranz gebastelt. Und wie findet ihr ihn? Mir gefällt er recht gut, zumal ich Schmetterlinge so gerne mag:



Man benötigt für so einen Kranz:
  • einen Türkranz aus Stroh oder Styropor
  • weißen Stoff oder weiße Servietten
  • Fotos von Schmetterlingen (bedruckt auf Computerpapier)
  • Schere
  • dünne Stecknadeln
  • Nylon- oder Angelschnur
die Schmetterlinge in gewünschter Größe ausdrucken und ausschneiden. Mit der Schere die Flügel in Form bringen, indem man sie von unten leicht darüber zieht, sodass sich die Flügel etwas nach außen biegen. Den Kranz mit dem Stoff umlegen und auf der Rückseite feststecken. Die Schmetterlinge nun mit Hilfe der Stecknadeln an gewünschter Stelle auf dem Kranz feststecken. Nun fehlt nur noch eine Nylonschnur zum Aufhängen. Fertig.

. . . es sind noch einige Schmetterlinge dazu gekommen . . . 

Freitag, 19. Juni 2015

Multivitamin - Nektarinen - Torte "AC DC"

vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder eine "Auftragsarbeit". Ich sollte für ein Grillfest eine fruchtige Torte mit der Aufschrift "AC DC" backen. Das habe ich sehr gerne gemacht und da es jetzt wunderbare, saftige Nektarinen gibt, habe ich mich für eine Multivitamin-Torte entschieden. Sie ist recht schnell gemacht, schmeckt gekühlt wunderbar fruchtig, leicht und nicht zu süß. Und sie enthält auch keine Butter. . .  man könnte folglich sogar sagen, es ist eine Diättorte. . . (just kidding. . . )
Die Torte kann man selbstverständlich mit jeder erdenklichen Deko dekorieren. Je nach Anlass kann das Marzipan, Schokolade oder auch Obst sein. Für die "AC DC" Deko habe ich frische Nektarinenscheiben am Rand verteilt und das Logo mit Zucker-Schokoschrift aus der Tube auf ausgerolltes Marzipan geschrieben. Der Gastgeber hat sich jedenfalls sehr über diese Torte gefreut und allen hat sie gut geschmeckt. Was will man da noch mehr. . . 



Multivitamin-Nektarinen-Torte 


Blitzrezept für den Biskuitboden (26-28cm Duchmesser):
  • 4 Eischnee, steif geschlagen
  • 120 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 135 g Mehl
  • ¾ Messerspitze Backpulver
  • 1 Prise Salz
Eischnee mit Zucker steif schlagen, die Eigelbe unterziehen. Mehl, Backpulver und Salz mischen, darüber sieben und vorsichtig unterheben. Teig im Teigring aufs Backpapier streichen (26-28cm Durchmesser) und bei 200°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen ca. 15 Min. golden backen. Auskühlen lassen.

Tipp:

wer den Biskuit nicht selber backen möchte, der nimmt einen gekauften, dünnen Biskuit-Tortenboden (den Rand flach schneiden).

Boden auf eine Tortenplatte legen, einen Tortenrand herumstellen. 

Fruchtschicht:
  • ½ l Multivitaminsaft
  • 2 Tütchen Tortenguß klar
  • 2 Eßl. Zucker
alle Zutaten mischen und aufkochen lassen
  • 500 g frische, gewürfelte Nektarinen (oder Pfirsiche)
Das Obst unter den aufgekochten Tortenguß rühren und auf dem ausgekühlten Boden verteilen, glatt streichen und gut abkühlen lassen. 

Sahneschicht:
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Sahnesteif
Sahne mit Zucker und Sahnesteif steif schlagen und auf das abgekühlte Obst geben, glatt streichen.

Joghurtschicht:
  • ¼ l Multivitaminsaft
  • 1 Packung Dr. Oetker Aranca Joghurt-Dessert "Aprikose-Maracuja”
  • 150 g Naturjoghurt
Saft und Pulver nach Packungsanleitung zubereiten, (das auf der Packung angegebene Wasser aber weglassen) und den Joghurt unterziehen und auf die Sahneschicht geben, glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und mind. 2 Std. kühlen.

Die Torte nach Wunsch mit frischen Früchten, Schokodekor o.ä. dekorieren und bis zum Genuß wieder kühl stellen.
Die Torte kann auch einen Tag vorher zubereitet werden. Dann sollte man u.U. aber die Deko erst am Verzehrtag auflegen. Das gilt vor allem für Marzipan. Ansonsten wird das Marzipan weich und sieht nicht mehr so gut aus.


Mittwoch, 17. Juni 2015

wie wird eine Edelstahlpfanne wieder porentief sauber?

Manchmal ist das Spülen der Pfanne nicht ausreichend und auf dem Topf- oder Pfannenboden hat man Schlieren und kleinste Rückstände. Dann heißt es ordentlich schrubben, mit Edelstahlreiniger und einem Schwamm. Jetzt kommt aber der Koch Alexander Herrmann ins Spiel. Er hat in einem Video (siehe unten, bitte anschauen) erklärt, wie man ganz leicht und fast von selber eine Edelstahl-Pfanne oder Topf reinigen kann. Man benötigt nur die Herdplatte und einfaches Salz. Und das geht so:

die Pfanne oder Topf leer und gespült auf den Herd stellen. Eine ca. 3 mm dicke Schicht Salz einstreuen und das Ganze auf höchster Stufe erhitzen. Das kann je nach Herd und Topf eine Weile dauern. Wenn alles sehr heiß ist, das Salz knistert und evtl. auch leicht raucht, dann den Herd ausstellen und die Pfanne oder Topf ca. 30 Min. stehen lassen. Dann das Salz mit einem Küchenkrepp ausreiben. Das Salz kann man übrigens immer wieder für diese Zwecke verwenden. Nun die Pfanne oder Topf noch kurz mit einem Edelstahlreiniger spülen, abtrocknen, fertig. Und die Pfanne oder Topf sieht aus wie neu. Ehrlich.




Video Bayerischer Rundfunk: https://www.youtube.com/watch?v=YgdoF0Gauzs


Dienstag, 16. Juni 2015

Apfel-Röschen

ich hatte noch eine Rolle Blätterteig und Äpfel. . . daraus habe ich mal eben diese leckeren Apfelröschen gebacken. Das ist wirklich eine Leckerei, die man quasi zwischen Tür und Angel ruckzuck zubereiten kann, wenn der Besuch schon fast vor der Tür steht. Und das geht wirklich megaschnell.


man nehme für 4 große Rosen:
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Apfel mit roter Schale
  • Zimt & Zucker
die Äpfel halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Nun den Apfel vierteln und in dünne, gleichmäßige Scheiben schneiden und diese für einige Sekunden in der Mikrowelle stellen und die Scheiben erhitzen, damit sie weich werden.
Den Blätterteig in 4 lange Streifen schneiden. auf jeden Streifen die Scheiben überlappend und mit der Schale nach oben auf die obere Hälfte des Streifen legen. Mit Zimt & Zucker bestreuen, den unteren Rand über die Äpfel legen und von einer Seite her vorsichtig aufrollen.
Das Gebäck nun auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, evtl. noch mit Zucker bestreuen und in den auf 200°C vorgeheizten Backofen schieben. In ca. 20 Min. golden backen.



Samstag, 13. Juni 2015

mein "Frozen Yoghurt" Eis

Mensch, so begeistert von einer selbstgemachten Eiskreation war ich lange nicht. . .  heute habe ich endlich Frozen Yoghurt selber hergestellt. Ergebnis: ein suuuuuper leckeres Eis. Mein Mann meinte gleich, DAS musst du aber nun des öfteren machen - soooo lecker. Tja, jetzt habe ich den Salat, äh Joghurt . . . ;-)


für alle, die sich auch an Frozen Yoghurt probieren wollen, hier mein Rezept:
  • 700 g griechischer Joghurt
  •  50 g selbstgemachter Vanillezucker
  •  20 g Zucker
  •  1 Prise Vanillesalz
alles vermischen und in der Eismaschine in knapp 20 Min. frosten lassen. Dann ab in eine Lock&Lock-Dose und einige Zeit im Froster reifen lassen - oder man futtert es sofort weg. . . und der Genuss kann beginnen. Ich verspreche euch, da wird man süchtig nach 





Donnerstag, 11. Juni 2015

Erdbeerkonfitüre im Kupfertopf gekocht

endlich ist gestern meine neueste Errungenschaft für die Küche angekommen: ein Kupfertopf zum Marmelade kochen. Ich hatte mir schon lange vorgenommen, so einen Topf mal zu kaufen, aber ich bin nie so richtig fündig geworden. In Deutschland bekommt man sie relativ schlecht. Aber. . . wenn man mal ausgiebig googelt, dann wird man irgendwann auch fündig. Und da der Preis mir auch zusagte, habe ich mir den Topf direkt bestellt. Es ist ein "Marmeladen Kupfertopf der französischen Firma Baumalu"  . Wichtig war mir natürlich, dass der Topf innen auch aus Kupfer und nicht beschichtet ist. Dadurch benötigt man weniger Zucker, die Marmelade geliert besser, durch Kupferionen werden Bakterien eleminiert und der Geschmack wird intensiver. So verwenden viele Manufakturen zur Konfitüren- und Marmeladenherstellung Kupfertöpfe.
Und heute war es soweit. ich habe die erste Marmelade bzw. Konfitüre darin gekocht. Erdbeer-Konfitüre. Mensch, ist die gut geworden. . . sie schmeckt "wie früher". Unheimlich fruchtig, intensiv, mit wahnsinniger roter, intensiver Farbe und nicht zu süß.
Wie ich sie gemacht habe? So:


meine Erdbeer-Konfitüre mit klitzekleinem Schüsschen:
  • 1.000 g frische, deutsche, geputzte Erdbeeren
  • 600 g Zucker
  • 1/2 abgeriebene Schale einer Biozitrone
  • Saft einer großen Zitrone
  • etwas gemahlene Vanille
  • ein klitzekleines Schüsschen Birnengeist am Ende des Kochvorganges
die Erdbeeren mit allen Zutaten (außer dem Schnaps) in den Topf geben, einige Zeit ziehen lassen, bis sich Flüssigkeit bildet. Dann die Masse im Topf zum Kochen bringen. Ca. 20 Min. leise sprudelnd kochen lassen. Dabei immer wieder mit einem Silikonschaber rühren. Nach 10 Min. die erste Gelierprobe auf einem kalten Teller vornehmen. Wenn die Konfitüre dann noch nicht geliert ist, weiter kochen und immer wieder eine Probe nehmen. Am Ende der Kochzeit den Schnaps einrühren und die Konfitüre in gut gespülte Gläser füllen, den Deckel aufschrauben und das Glas zum Abkühlen auf den Kopf stellen.
Fertig ist eine megaleckere Erdbeer-Konfitüre. Jetzt freue ich mich schon auf Aprikosen und Schwarze Johannisbeeren und Himbeeren und . . . 


die Ausbeute von 1 kg Erdbeeren und 600 g Zucker



neu getestetes Produkt: die "Becel Gold"

kennt ihr schon die Margarine "Becel Gold" ? Ich bin ja immer sehr skeptisch, was Margarine angeht, denn ich mag absolut keine Margarine, sie schmeckt mir einfach nicht. Und dabei spielt es auch keine Rolle, um welche Margarine es sich handelt.
Aber ich hatte jetzt die Gelegenheit die "Becel Gold" mal ausgiebig zu testen. Diese Margarine enthält nicht nur pflanzliche Fette und Öle sondern auch Buttermilch. Somit schmeckt sie leicht nach Butter und läßt sich ganz leicht verstreichen. Selbst wenn sie aus dem Kühlschrank kommt ist sie streichzart. Und was schön ist, nicht nur auf dem Brot kann man sie verwenden, sondern man kann auch mit ihr backen und braten.  Somit ist sie ein sogenannter Allrounder. 
Also, ich muss sagen, die Becel Gold ist wirklich eine gute Alternative zur Butter. Sie schmeckt wirklich auf dem Brot. Ehrlich gesagt, ich hätte das nicht erwartet. Aber probiert es doch auch mal aus.

Für mehr Produktinfos klickt bitte hier: Produktinfos

http://www.becel.de/becel/herzgesunde-produkte-von-becel/becel-gold.aspx
Lisa freundeskreis Empfehlung





Montag, 8. Juni 2015

Tiramisu

nach einem leckeren Essen soll es auch ein leckeres Dessert geben. Oft weiß man nicht, was man zaubern soll, aber ein Rezept der leckersten, klassischsten Nachtische der Welt habe ich heute für euch. Das Tiramisu - die berühmte Komposition aus lockerem Löffelbisquit, starkem Espresso, einer Creme aus Mascarpone, hochprozentigem Weinbrand und Eigelb sowie Vanillezucker. Kaum einer kann widerstehen und wer es nun zubereiten möchte, für den habe ich hier und jetzt das Rezept:


für ca. 6 Portionen benötigt man:
  • 3 Eigelb
  • 3 Eischnee
  • 2 Eßl. Zucker
  • 1 Eßl. Vanillezucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 300 g Mascarpone
  • 2 Eßl. guter Weinbrand
  • ca. 24 Löffelbisquit
  • 1/2 Tasse starker Espresso
  • Kakaopulver zum Bestäuben
das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Die Mascarpone hinzugeben und alles glattrühren. Das Eiweiß mit dem Vanillesalz steif schlagen und unterheben, zuletzt mit dem Weinbrand die Creme aromatisieren. Eine eckige Form bereitstellen, die Löffelbisquit mit Espresso tränken und in die Form legen und den gesamten Boden damit bedecken. Darauf die Hälfte der Creme füllen und glatt streichen. Die restlichen Bisquit ebenso mit Espresso tränken und auf die Creme legen. Mit der restlichen Creme alles überziehen und großzügig mit Kakaopulver bestäuben. Die Form mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 3-4 Std. in den Kühlschrank stellen.

Danach steht dem Genuß nichts mehr im Weg. Und soll ich was verraten? Dieses Tiramisu schmeckt mindestens so gut wie beim Lieblings-Italiener, wenn nicht sogar noch besser . . . 

Fürs Foto habe ich das Tiramisu in kleine Portionsgläser gefüllt, das fand ich fotogener. . . Ansonsten verwende ich lieber eine eckige Glasform.





Freitag, 5. Juni 2015

feines Knoblauchsüppchen

Es wurde mal wieder Zeit, ein feines Knoblauchsüppchen zu kochen. Denn es ist schon einige Jahre her, da haben wir in einem unserer Urlaube eine sehr leckere Knoblauchsuppe gegessen. Ich fand das damals sehr ungewöhnlich und konnte mir nicht vorstellen, dass so eine Suppe schmecken sollte. . . Aber wir waren mutig und haben sie probiert. Was soll ich sagen, die Suppe war der Knaller, sie schmeckte phantastisch. Ich habe dann zu Hause lange herumprobiert, bis ich eine Suppe entwickelt habe, die uns geschmeckt hat. Und hier ist sie nun, meine sehr leckere, cremige und dezent nach Knoblauch und Wein schmeckende Knoblauchsuppe. Mutige vor, ihr solltet das Rezept unbedingt probieren:


für 4 Tassen Suppe benötigt man:
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 4 - 6 dicke Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Eßl. Butter oder Olivenöl
  • 2 gehäufte Eßl. Mehl
  • 500 ml heiße Brühe
  • 250 ml Vollmilch
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • Pfeffer, Salz
für die Knoblauchchips benötigt man:
  • 4 große Zehen Knoblauch, in feine Scheiben geschnitten
  • Olivenöl
für die Suppe werden die Zwiebeln in der heißen Butter glasig gedünstet, dann kommt der Knoblauch dazu und wird ebenso glasig angeschwitzt. Die Zwiebeln und der Knoblauch sollen keine Farbe annehmen. Das Mehl einstreuen und kurz anschwitzen, mit der heißen Brühe ablöschen. Wenn sich die Mehl-Zwiebel-Knoblauchmischung gut mit der Brühe verbunden hat, dann das Ganze schon einmal kurz pürieren bis alles fein und glatt ist. Dann die Milch und den Weißwein zugeben und aufkochen lassen. Deckel drauf, die Hitze reduzieren und einige Zeit leise köcheln lassen. Die Sahne wird dann angegossen, alles läßt man nochmals kurz aufkochen und püriert die Suppe nochmals. Mit Salz und Pfeffer wird sie dann nur noch abgeschmeckt. Fertig ist eine leckere Knoblauchsuppe.


Tipp:
noch besser schmeckt die Suppe, wenn sie einen Tag vorher gekocht und erst am nächsten Tag aufgewärmt und gegessen wird.

Für die Knoblauchchips werden die feinblättrig geschnittenen Scheiben Knoblauch ganz kurz in heißem Olivenöl in einer beschichteten Pfanne golden gebräunt. Vorsicht, nicht zu lange braten, da ansonsten der Knoblauch bitter wird. Einfach beim Servieren auf die Suppe streuen.



Zutaten für die Knoblauchsuppe






Mittwoch, 3. Juni 2015

Basilikum für den Vorrat

heute habe ich einen wunderbar großen Topf Basilikum gekauft. Manch einer fragt sich bestimmt, wie man soviel Basilikum haltbar machen kann. Das getrocknete kann man ja vergessen, das schmeckt meiner Meinung nach nach nichts. . . Daher habe ich heute einen Tipp, wie man Basilikum für später aufheben und bevorraten kann. 


und so geht es:
  1. die Basilikum-Blätter abzupfen
  2. waschen und trocken tupfen
  3. die trockenen Blätter in einen ZipLock-Beutel legen
  4. gut verschließen und die Luft herausdrücken
  5. ab in den Gefrierschrank
  6. Wenn man nun Basilikum benötigt, dann braucht man die Tüte nur noch ein wenig zerdrücken und schon ist der Basilikum zerkleinert und kann sofort gefroren verwendet werden.

Zum Beispiel bei Bruscetta:
einfach den gefrorenen, zerbröselten Basilikum zuletzt auf das Bruscetta geben, fertig. Oder man mischt es kurz vorher unter die zerkleinerten Tomaten. Das Basilikum schmeckt wie frisch. Auf diese Art der "Konservierung" kann man das ganze Jahr über frisches Basilikum in der Gefriertruhe ernten.

Montag, 1. Juni 2015

Putenschnitzel mit Mandel-Frischkäse-Kruste

gestern habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Putenschnitzel, überbacken mit einer Mandel-Frischkäse-Kruste. Dieses Gericht gab es letztens bei Freunden (dort war es ebenso eine Premiere) und alle waren begeistert. Die Schnitzel sind schön saftig, die Kruste knackig, würzig und total lecker. Unsere Freunde haben allerdings Ziegenfrischkäse und Honig verwendet, aber da wir Ziegenkäse nicht so gerne mögen und ich Honig nicht sehr gut vertrage, habe ich das Rezept eben abgewandelt. Wie ich es zubereitet habe, seht ihr unter dem (nicht sooooo fotogenen Foto):




für 4 Portionen:
  • 150 g Frischkäse
  •  75 g ganze Mandeln mit Haut
  • 1 Teel. Senf
  • 1 Teel. Ahornsirup
  • 2 Eßl. geschmolzene Butter
  • 1 großer Zweig Rosmarin
  • 600 g dickere Putenschnitzel
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
die Mandeln grob hacken und in einer trockenen Teflonpfanne ohne Öl anrösten bis sie duften. Für die Kruste nun den Frischkäse mit dem Senf, dem Ahornsirup sowie der geschmolzenen Butter mischen. Die Rosmarinnadeln abzupfen und klein hacken, unter die Frischkäsemischung geben, ebenso die gerösteten und abgekühlten Mandeln. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine Auflaufform bereitstellen. 

Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in einer heißen Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten jeweils ca. 2 Min. anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und nebeneinander in die Auflaufform legen. Die vorbereitete Frischkäsecreme auf dem Fleisch verteilen und etwas andrücken. Je nach Dicke des Fleisches für ca. 12-15 Min. in den heißen Ofen geben und golden überbacken. 
Die Putenschnitzel bleiben durch die Kruste schön saftig. Gut schmeckt dazu ein leckeres Kartoffelpüree und ein Feldsalat.