Samstag, 30. Juli 2016

mein Mango - Eis

kennt ihr jemanden, der nicht gerne Eis isst? Ich glaube, den gibt es nicht. Wir lieben jedenfalls Eis. Wenn ihr euch schon auf meinem Blog umgeschaut habt, dann habt ihr mit Sicherheit schon einige meiner kreierten Eissorten gesehen. Wenn nicht, dann scrollt mal weiter runter, da habe ich meine anderen Eiskreationen aufgeführt. Und selber Eis herzustellen ist wirklich einfacher als gedacht. Vor allem weiß man dann, was drin ist. Mein Eis stelle ich ohne jegliche Zusatz- und/oder Farbstoffe her. Je einfacher je besser. Und sollte es im Froster mal etwas härter geworden sein, dann einfach einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, das Eis wird dann wieder sehr cremig.

Vor ein paar Tagen hatte ich eine sehr schöne Mango gekauft. Sie duftete herrlich und so dachte ich mir, daraus werde ich Eis zaubern. Gesagt, getan, hier ist das Rezept für mein Mango - Eis:



Mango Eis
  • 350 g Mango, püriert
  • 200 g griechischer Joghurt 10%
  •  80 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 Prise Vanille - Salz
  • 200 ml geschlagene Sahne
die Mango schälen, vom Kern schneiden und das Fruchtfleisch würfeln und pürieren. 350 g Fruchtfleisch abwiegen und mit dem Joghurt, dem Zucker, der Vanille und dem Salz verrühren. Zuletzt die steif geschlagene Sahne unterheben und die Masse im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Ist die Masse kalt, dann wird sie mit Hilfe einer Eismaschine in ca. 30 Min. (je nach Modell oder Art der Eismaschine kann die Zeit variieren) gut durchfrieren lassen. Das fertige Eis in eine gut schließende Plastikbox (z.B. Lock&Lock) füllen und im Froster noch einige Stunden reifen lasen.
Fertig ist ein sehr fruchtiges, cremiges und intensiv schmeckendes Mango - Eis. Mein Mann und ich sind vom Geschmack sehr begeistert.



Mittwoch, 27. Juli 2016

upcycling eines alten Jankers: eine Kissenhülle

ich hab vor einiger Zeit mal wieder was genäht. Upcycling heißt das Zauberwort und ich habe dazu einen alten, unmodernen Janker aus den 1990er Jahren verwendet. Der (damals) sehr schöne und ausgefallene Janker mit Kapuze und zwei großen, aufgesetzten Taschen sah in der heutigen Zeit angezogen wirklich nicht mehr aus. Eigentlich wollte ich ihn schon vor einigen Jahren spenden. Aber ihr kennt das bestimmt auch. Wenn erst einmal was auf dem Speicher hängt, dann hängt es. Und da er nun wirklich vom Schnitt her aus der Mode war, wollte ich ihn auch nicht zur Kleiderspende geben. Niemand hätte ihn mehr anziehen wollen. Aber für den Müll war der Walkjanker mir doch zu schade. Immerhin handelte es sich um einen "Giesswein-Janker". . .

Deshalb kam mir eine Idee. . .

Ich habe aus den Vorderteilen eine Kissenhülle genäht. Kissen kann man ja nie genug haben. Den Stoff vom Rückenteil, den Ärmeln und der großen Kapuze habe ich noch aufgehoben. Ich versuche mich da demnächst mal an einer Weste. . . schaun wir mal, ob das klappt.


eine Seite mit Knöpfen
Detailaufnahme einer Seite mit den zwei Taschen


zweite Seite mit den beiden Taschen


Für die Kissenhülle habe ich die Maße eines vorhandenen Kissens genommen, 40 x 40 cm. Den Janker habe ich an seinen Nähten aufgeschnitten und für das Kissen die beiden Vorderteile genommen. Aus der unteren Hälfte mit den aufgesetzten Taschen habe ich die eine Seite genäht und da der Stoff zwei verschiedene Seiten hat, habe ich für die andere Seite die Innenseite (helles Muster) und einen Teil der Außenseite verwendet. Nachdem ich mit der Auswahl zufrieden war, brauchten die beiden Teile nur noch zusammengenäht werden. Fertig war die neue, kuschelige Hülle. 


Als Gag am Rande kann man die beiden Taschen noch im Winter als Handwärmer benutzen, wenn man das Kissen auf dem Schoss liegen hat . . . 







Montag, 25. Juli 2016

vegetarische Möhren - Spinat - Lasagne

Im Sommer wird viel gegrillt und manch einer isst in dieser Zeit mehr Fleisch als er es normalerweise tut. Von daher braucht man auch mal was Vegetarisches auf dem Speiseplan. Und Nudeln gehen auch immer. . . 
Wie wäre es da mit einer leckeren vegetarische Möhren - Spinat - Lasagne? Die Kombination von pikant abgeschmecktem Spinat, fruchtig-frischen Karotten, einer leichten Käse-Bechamelsauce sowie selbstgemachten Lasagneplatten lassen einen Fleisch regelrecht vergessen. Und so sieht sie aus, meine vegetarische Lasagne:



genug erzählt, nun aber zum Rezept:

vegetarische Möhren-Spinat-Lasagne

für die Lasagneplatten: 
  • 3oo g Mehl
  • 3 Eier
  • etwas Salz

alle Zutaten zu einem glatten, festen Nudelteig kneten und in Plastikfolie eingewickelt einige Stunden (oder auch über Nacht im Kühlschrank) rasten lassen.
Mit Hilfe der Nudelmaschine in nicht zu dicke Platten ausrollen. Die Größe der Platten richtet sich nach der Auflaufform. Auf einem Küchentuch bis zum Kochen ruhen lassen.

Wer die Lasagneplatten nicht selber herstellen möchte, der kann selbstverständlich auch gekaufte Nudelplatten nehmen. Aber auch diese Nudelplatten müssen vorgekocht werden. Folglich werden alle Platten in Salzwasser al dente gekocht und auf einem Küchentuch abgetropft.

für die Füllungen:
  • 750 g Blattspinat, gefroren und aufgetaut
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß gerieben
  • etwas natives Olivenöl

normalerweise wird der Spinat leicht gedünstet, aber ich verwende ihn in diesem Fall nur aufgetaut. Der Spinat wird ordentlich ausgedrückt, dann mit den Gewürzen und dem Öl vermischt und pikant abgeschmeckt. Kühl stellen.

  • 700 g geraspelte Möhren
  • 2 Eßl. Zitronensaft
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • Salz, Pfeffer
  • etwas natives Olivenöl oder Butter

die Möhren in etwas Butter oder Öl leicht andünsten, bis sie al dente sind. Mit dem Zitronensaft, der Zitronenschale, Pfeffer und Salz abschmecken. Beiseite stellen

für die Bechamelsauce:
  • 3 Eßl. Butter
  • 3 Eßl. Mehl
  • 500 ml Brühe
  • ca. 300 ml Milch
  • Muskatnuß gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • etwas geriebener Käse (Menge und Sorte nach Wunsch)

Butter zerlassen, das Mehl einrühren und mit der Brühe ablöschen und ordentlich köcheln lassen. Die Milch angießen und weiter köcheln lassen. Die Sauce sollte leicht dicklich sein. Würzig abschmecken und den geraspelten Käse in der Sauce auflösen. Beiseite stellen.

Nun geht es an das Zusammensetzen der Lasagne:

eine Auflaufform gut buttern, eine Lage vorgekochte Nudelplatten in die Auflaufform legen. Darauf kommt 1/3 der Möhren und etwas Sauce. Nun die nächste Lage Nudelplatten auflegen, die Hälfte des Spinats, etwas Sauce und wieder Nudeln. Das ganze wiederholen bis das ganze Gemüse aufgebraucht ist und die letzte Schicht aus Nudelplatten besteht. Mit der restlichen Sauce gut bedecken.

Den Backofen auf 175°C Ober- Unterhitze vorheizen und den Auflauf auf der 2. Schiene von unten ca. 50 Min. backen, bis die Oberfläche leicht golden ist. 

Guten Appetit. Dazu passt wunderbar ein leichter Rotwein.









Donnerstag, 21. Juli 2016

mein "Chai Dao" Messer von Dreizack - Wüsthof Classic

ach, was freue ich mich. Vor wenigen Tagen bekam ich Post und meine neueste Errungenschaft für die Küche kam an. Ich hatte mir ein "Chai Dao" - Messer"  " von Dreizack Wüsthof bestellt. Wie man schon am Namen ahnt, ist es für das chinesische Kochen gedacht.

Das Messer ist eine Neuheit der Firma Dreizack Wüsthof und genau SO ein Messer fehlte noch in meiner kleinen Sammlung. Denn ich hab ja kaum Messer, wie man hier in meinem Blogbeitrag nachlesen kann: "meine Küchenmesser von Dreizack Wüsthof" . . . just kidding . . . 

Und hier ist es, das Chai - Dao in bunten Bildern bei der Arbeit:




Das "Chai Dao" von Dreizack Wüsthof hat eine chinesische Klingenform und ist somit wunderbar für das chinesische Kochen geeignet. Man kann sehr gut damit im Wiegeschnitt schneiden, aber auch für das Hacken ist es geeignet. (Nur für Knochen sollte man es nicht nehmen.) 

Ich habe natürlich sofort das Messer ausprobiert und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Es ist (wie alle Dreizack Messer) sehr gut verarbeitet, es liegt sehr gut in der Hand, man kann es sehr leicht führen und es ist dermaßen scharf, dass man ruckzuck mit dem Schneiden fertig ist. Also obacht auf die Finger, die können sehr schnell zwischen Brett und Klinge geraten und bevor man es merkt ist das Malheur auch schon passiert. . . 


hier sieht man sehr gut, wie exakt das "Chai Dao" die grünen Buschbohnen geschnitten hat. Und das schöne, ich war sehr schnell mit dem Schneiden fertig. 


und das war unser Mittagessen: eine leckere, bunte China - Pfanne. Hier noch im Wok.



Wer so eine bunte China - Pfanne zubereiten möchte, der findet ein Rezept z.B. hier:

"bunte China - Pfanne mit Gemüse, Reis und Putenfleisch"

http://katharinahatwasausprobiert.blogspot.com/2015/11/bunte-chinapfanne-mit-gemuse-reis-und.html


Mittwoch, 20. Juli 2016

selbstgebackenes Toastbrot

esst ihr auch gerne Toast? Dann hat der ein oder andere von euch bestimmt auch mal Lust, eigenes Toastbrot selber zu backen. Mir ging es genauso. Vor einiger Zeit habe ich durch Zufall dieses Rezept für selbstgebackenes Toastbrot gefunden. Es hat mich so sehr angesprochen, dass ich es ausprobiert habe. Nicht nur optisch kann es mit gekauftem Toast mithalten, es ist wirklich locker und doch saftig und getoastet schmeckt es sehr gut. Und was auch sehr schön ist, es hält sich gut verpackt auch einige Tage. Es wird folglich nicht sofort trocken. Ober man friert es portionsweise in Scheiben geschnitten gleich ein. 
Leute, ich kann nur sagen, probiert das Rezept bitte auch mal aus, es lohnt sich!



selbstgebackenes Toastbrot   (für eine Kastenform mit 26cm Länge)

Zutaten:
  • 450 g Mehl 405er
  • 50 g Maisgrieß
  • 40 g Zucker
  • 5 g Salz
  • 50 ml lauwarme Milch
  • ca. 150 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g frische Hefe
  •  
  • 2 Eier 
  • 80 g sehr weiche Butter 

  • 1 Eigelb
  • 1 Essl. Sahne oder Milch

Zubereitung:

die beiden Mehle mit dem Zucker und dem Salz gut mischen und eine Kuhle formen. Die in Milch aufgelöste Hefe und das Wasser in die Mehlkuhle geben, etwas vermischen und leicht mit Mehl vom Rand bestreuen. Diesen Vorteig nun abdecken und ca. 30 Min. gehen lassen.

Dann die Eier und die weiche Butter zum Mehl in die Schüssel geben und mit dem Knethaken in ca. 5 Min. zu einem glatten Teig kneten. Den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen, zurück in die leicht bemehlte Schüssel geben und abgedeckt nochmals ca. 30 Min. gehen lassen.

In der Zwischenzeit eine Kastenform ordentlich buttern und mit Mehl ausstreuen.

Die Teigkugel nach dem Gehen in 6 gleich große Teile teilen und jedes Stück zur Kugel formen. Bitte nur mit bemehlten Händen arbeiten. Diese 6 Kugeln nun nebeneinander in die Kastenform setzen, Diese mit einem Tuch abdecken und nochmals am warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen. 

Das Eigelb mit der Sahne vermischen und den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Wenn das Brot gut gegangen ist, die Eiersahne mit einem Silikonpinsel auf die Oberfläche streichen und die Kastenform in den heißen Ofen geben. 2. Schiene von unten. Das Brot nun 45 Min. backen bis es golden ist. Das Brot aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Ist der Toast dann endlich ausgekühlt, dann in Scheiben schneiden, toasten und genießen. Das restliche Brot hält sich gut verpackt einige Tage frisch. Oder man friert es gut verpackt in Scheiben ein.

ist das Brot während des Gehens nicht schön aufgegangen?


Dienstag, 19. Juli 2016

Piepmatz im Garten . . . der Zilpzalp oder ist es doch ein Fitis?

jeden Tag wird man leider mit schrecklichen Nachrichten konfrontiert und so denke ich oft, was gibt es schöneres als die Natur, die einen umgibt. Und das stelle ich jeden Tag erneut fest, wenn ich die vielen verschiedenen Vögel rund ums Haus zwitschern höre und beobachte. Da kann man alles rundherum vergessen. Erst die Tage habe ich nach einem dicken Regenguss einen kleinen Vogel im Baum gesehen, der aufgeplustert auf einem Ast sass und sein Gefieder putzte und trocknete. Das war so niedlich anzuschauen, dass ich schnell meine Kamera holte und das Schauspiel aufnahm. Meiner Recherche nach müsste es sich um einen Zilpzalp handeln. Zuerst dachte ich, es wäre ein Fitis, aber ich denke, es ist eher ein Zilpzap. Egal, die beiden Vogelarten sehen sich sehr ähnlich. Wenn ihr Lust habt, schaut euch doch die kurze Videosequenz an, wie sich der kleine Kerl putzte.


Infos zum Zilpzalp findet man hier: Wikipedia "Zilpzalp"

und hier Infos zum Fitis:                 Wikipedia "Fitis" 




der Zilpzalp putzt sich und trocknet nach einem Regenguss sein Gefieder









Sonntag, 17. Juli 2016

Aprikosen - Strudel mit Pinienkernen und Amarettibröseln

Aprikosenkuchen könnte ich im Sommer täglich essen . . . und so wundert es niemanden, dass ich mal wieder einen Kuchen mit Aprikosen gebacken habe. Mein Lieblings-Kuchenboden ist der Mürbeteig, aber der enthält ja nicht gerade wenig Butter. . . leider. . . Aber dann dachte ich, Strudelteig enthält nicht so viel Butter und die Herausforderung des Teigausziehens wollte ich dann doch mal wieder wagen. Gesagt, getan. Alle Zutaten für den Teig habe ich immer da und schon ging es los. Jetzt denkt manch einer, Strudelteig ist doch nichts für mich, das kann ich nicht oder das traue ich mir nicht zu. Aber wenn man sich die Ruhe nimmt, dann klappt das auch mit dem Nachbarn . . äh . . Strudelteig.



Aprikosen - Strudel mit Pinienkernen und Amarettibrösel

für den Strudelteig:
  • 150 g Mehl
  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 30 ml verquirltes Ei
  • 1 Teel. neutrales Öl
  • 1/2 Teel. Apfelessig
  • 1 Prise Vanillesalz
  • Öl zum Bestreichen
das Mehl mit allen Zutaten vermischen und zu einem schönen, glatten Teig kneten. Die Teigkugel mit Öl bestreichen und in Klarsichtfolie verpackt bei Zimmertemperatur 20 - 30 Min. ruhen lassen. Ein Küchentuch mit Mehl bestreuen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem bemehlten Nudelholz ein wenig ausrollen, dann den Teig auf das bemehlte Küchentuch legen und vorsichtig von der Mitte her mit bemehlten Händen dünn ausziehen. Dabei darauf achten, dass die Ränder nicht zu dick sind. Den Teig bis fast zum Rand ziehen. 

für die Füllung:
  • 600 g Aprikosen
  •  50 g Pinienkerne
  • Bröselmischung, Paniermehl oder feine Zwiebackbrösel *
  • ca. 2 Eßl. Zitronenzucker
  • etwas gemahlene Vanille aus der Mühle

  • zerlassene Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben
* Bröselmischung: 
  • 1 Eßl. Butter
  • 80 g fein zerbröselter Zwieback
  • 50 g fein zerbröselte Amaretti - Kekse
  • 1 Eßl. Zucker
die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, die Brösel und den Zucker dazugeben und alles vorsichtig bei mittlerer Hitze anrösten. Auskühlen lassen und nicht verwendete Brösel in einer gut schließenden Dose aufheben. 

Die Aprikosen waschen, entkernen und grob würfeln. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

der Teig wird als erstes mit den Bröseln bestreut. Dabei an einer breiten Seite und an den schmalen Seiten einen ca. 5 cm breiten Rand frei lassen. Auf die Brösel* nun die Aprikosenwürfel verteilen und die Pinienkerne. Darauf noch einmal ein wenig Brösel, den Zucker und die Vanille aufstreuen. Die schmalen Seiten nun über die Füllung legen und mit Hilfe des Tuches den Strudel von der breiten Seite her möglichst eng einrollen. Den Strudel jetzt nicht vom Tuch nehmen, sondern zuerst ein Backblech mit Backpapier belegen und den Strudel vom Tuch vorsichtig auf das Backblech rollen. Den positionierten Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und in den vorgeheizten Ofen schieben. und ihn hellbraun backen. Backzeit ca. 35 - 40 Min.

Wenn der Strudel nur noch lauwarm ist, ihn mit Puderzucker bestreuen und dann kann auch schon serviert werden. Aber natürlich schmeckt er auch kalt . . . Dazu passt eine Vanillesauce oder auch eine Kugel Vanille - Eis.   






Mittwoch, 13. Juli 2016

Träubles - Tarte

gestern habe ich mich beim Einkaufen gefreut. Es gab sehr schöne rote Johannisbeeren und ich musste sie gleich kaufen. Und heute habe ich daraus eine leckere Tarte gebacken. Denn was gibt es schöneres, als einen saftigen, fruchtigen Träubleskuchen mit Mürbeboden zum nachmittäglichen Kaffee oder Tee. Und wie schon meine Aprikosen-Tarte mag ich diese Tarte besonders gerne. So freuen wir uns jedes Jahr auf die Sommerzeit, wenn es diese leckeren Früchte frisch zu kaufen gibt. 

Der ein oder andere wird jetzt bestimmt fragen, was sind denn Träubles. Träubles werden in Schwaben die Johannisbeeren genannt, weil die Beeren wie kleine Trauben an den Stielen hängen. Ist doch ein schöner Name für eine leckere Obstsorte. Aber nun zurück zum Kuchen. . . Wie ich den Träubleskuchen backe? Das lest ihr hier:



Johannisbeer- oder Träublestarte

für den Mürbeteig:
  • 250 g Dinkelmehl 630er *
  •  75 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 125 g Butter
  • 1 großes Ei

  • 2 Eßl. Zwiebackbrösel oder Paniermehl

für die Füllung:
  • 3 Eischnee Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas gemahlene Vanille
  • 75 g Zucker
  • 75 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 500 g rote Johannisbeeren

für den Mürbeteig alles rasch zu einem glatten Teig kneten (sollte der Teig noch nicht richtig gebunden sein, vorsichtig ein wenig Wasser zugeben) und ihn einige Zeit kühlen. Zwischen Klarsichtfolie dünn ausrollen. Den Teig in eine Springform oder Tarteform legen und den Rand ca. 3cm hoch auslegen. Den Boden mit den Bröseln bestreuen.

den Backofen auf 180° - 200°C Ober- /Unterhitze vorheizen

für die Füllung die Johannisbeeren von den Stielen abstreifen und den Eischnee steif schlagen. Den Zucker und die gemahlenen Mandeln vorsichtig unter den Eischnee heben, zuletzt die Beeren. Die Masse gleichmäßig auf den Boden geben und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen, mittlere Schiene, in ca. 35 - 45 Min. golden backen.
Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die leckere Tarte. Frisch schmeckt der Kuchen am besten. . . 

*Tipp: anstelle des Dinkelmehls kann man selbstverständlich auch "normales" Weizenmehl nehmen.






Montag, 11. Juli 2016

Spinat - Ravioli mit Parmesan-Basilikum-Sahne-Sößchen

jetzt ist aber Schluss mit dem vielen Fleisch....das sagt sich bestimmt manch einer im Sommer und sucht nach einem "leichten Essen". Und da kommen einem Nudeln gerade recht. Und so habe ich heute leckere Ravioli für euch. Die kann man ganz leicht selber machen. Wenn ihr den Nudelteig aber nicht selber machen wollt oder könnt, dann nehmt doch fertigen Nudelteig (Maultaschenteig) aus dem Kühlregal. Im sehr gut sortierten Lebensmittelhandel findet man ihn. 

Nun aber ab in die Küche, wir machen Ravioli. . . 







Spinat - Ravioli mit Sahne - Parmesan - Basilkum - Sößchen

für den Nudelteig:
  • 400 g Semola die grano duro (ital. Hartweizenmehl)
  • 200 ml Wasser
  • 1 Teel. Salz
  • oder:
  • 400 g Weizenmehl 405er
  • 4 Eier Gr. L
  • 1 ordentliche Prise Salz

aus diesen Zutaten einen geschmeidigen, nicht klebenden Nudelteig kneten, in Folie eine Stunde ruhen lassen und mit der Nudelmaschine in der gewünschten Stärke ausrollen.

für die Füllung:
  • 300 g gefrorener Spinat, aufgetaut, grob gehackt und gut ausgedrückt
  • 100 g Frischkäse "Kräuter"
  • 1 Handvoll geriebener Parmesan
  • 1 geriebene Knoblauchzehe
  • Pfeffer und Salz
  • Muskat nach Geschmack

alle Zutaten gut mischen und abschmecken, ca. 1 Teel. Füllung auf die Nudelplatte legen, den Rand mit Wasser bestreichen und die andere Hälfte der Nudelplatte darüber legen. Unbedingt darauf achten, dass man beim Zuklappen und Festdrücken des Nudelteiges keine Luftblasen in den Ravioli hat, ansonsten könnten die Ravioli während des Kochens aufgehen. Den Rand also gut festdrücken und die Ravioli ausschneiden. Auf einem Küchentuch die Ravioli nebeneinander legen.
Wasser in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen, leicht salzen und die Ravioli  in das leicht kochende Wasser hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche kommen sind sie gar, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und warm stellen.

In der Zwischenzeit die Sauce herstellen:


Parmesan - Basilikum - Sahne - Sößchen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 Schuss Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • ca. 3 - 4 Eßl. Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer, Salz
  • fein gehackte, frische Basilikumblätter*

die Zwiebelwürfelchen leicht golden dünsten, den Knoblauch dazugeben, mit Wein ablöschen. Die Sahne dazu geben, dann den Parmesan hineingeben und auflösen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl. die Sauce ein wenig reduzieren lassen. zuletzt die fein gehackten Basilikumblätter unterrühren.

Die Ravioli in einen vorgewärmten Teller geben und mit der Sauce überziehen.

Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.

* Tipps zum Basilikum findet ihr hier: "Basilikum für den Vorrat"



Donnerstag, 7. Juli 2016

duftende Lavendelspindeln

bald ist es wieder soweit, dass man die erste Lavendelblüte abschneiden sollte, damit die Pflanze bis zum Herbst noch einmal austreiben kann. Und weil Lavendel so wunderbar duftet wäre es viel zu schade, wenn man die Blüten einfach auf den Kompost werfen würde. Aber wer macht das schon. Als erstes könnte man daraus Duftsäckchen nähen und die Blüten hineinfüllen. Oder aber man bastelt Lavendelspindeln. Diese sehen, wie ich finde, besonders hübsch aus, duften wunderbar und sie halten sehr, sehr lange. Man kann sie als Deko verwenden, in den Schrank legen oder auch aufhängen. Je nachdem, was einem am besten gefällt.
Sie sind recht einfach zu machen, wie beschreibe ich hier.



Anleitung für wunderbar duftende Lavendelspindeln

Man nimmt 13, 15 oder 17 ganz frisch geschnittene Lavendelstiele mit Blüten. Oder eine andere Anzahl von Stängeln. Die Zahl sollte nur ungerade sein. Die Stiele sollten außerdem alle möglichst gleichlang sein und evtl. Blüten am Stiel vorsichtig entfernen. 
Die Blütenköpfe werden alle zusammengehalten und direkt unterhalb der Köpfe mit einem recht langen Satinband (ca. 3mm breit) recht fest zusammengeknotet. Das Band kann entweder auf der Spule bleiben oder man schneidet ca. 1,5m ab. 
Die Blüten werden nun mit einer Hand gehalten, die Stiele schauen nach oben und man biegt nun mit der anderen Hand alle Stiele gleichmäßig verteilt und vorsichtig über die Blütenköpfe nach unten. Gut festhalten. Das Band schaut nun oben aus der Knickstelle heraus, die Blüten befinden sich innerhalb der Stiele. Nun wird das Band vorsichtig über und unter die Stiele gewebt. Am Anfang geht es etwas schwierig, aber so nach 2 Runden hat man den Bogen raus und es geht automatisch immer im Kreis herum.  Das geht immer Reihum bis alle Blütenköpfe zischen den Stielen verschwunden sind und sich die Spindel nach unten verjüngt. Man darf keine Blüte zischen den Stielen und dem Band sehen. 
Das Band wickelt man dann noch ein paar Mal um die Stiele und verknotet es, läßt auch eine Schlaufe als Aufhängung stehen. Die Stiele werden noch gerade geschnitten, fertig ist die duftende Spindel.

Die Beschreibung hört sich vielleicht komplizierter an als sie eigentlich ist, aber wenn man den Bogen heraus hat, geht es ganz einfach und man kann gar nicht mehr damit aufhören. Am schönsten finde ich persönlich königsblaues, türkises oder grün-blaues Satinband, aber die Farbe ist ja Geschmacksache.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen. Ach ja, je mehr Stängel man nimmt, desto dicker wird logischerweise die Spindel. Und was auch noch sehr schön ist, die Spindeln duften sehr lange. ich habe manche Spindeln schon einige Jahre. 

Tipp:
Sollte der Duft nachlassen, einfach ein paar Tropfen Lavendelöl auf die Spindeln träufeln.




Dienstag, 5. Juli 2016

Apfel - Schmarrn mit Preiselbeeren

in unserem nächsten Urlaub geht es endlich mal wieder nach Südtirol. Wir waren schon so lange nicht mehr da. . . Aber immer wenn Sehnsucht nach Südtirol aufkommt, dann gibt es bei uns Kaiserschmarrn. In Gedanken sitzen wir dann auf der Glatsch-Alm, futtern leckeren Kaiserschmarrn und schauen auf die berühmten Geisler-Spitzen im Villnößtal. Herrlich. Und auf dem Rückweg wandern wir über den (für mich) schönsten Wanderweg der Alpen, den Adolf - Munkel - Weg unterhalb der berühmten Geisler-Gruppe. Ach, es ist so schön da . . . Aber nun zurück zum Kaiserschmarrn.
Am Anfang habe ich mich immer an ein Rezept aus einem Südtiroler Kochbuch gehalten, aber mittlerweile mache ich den Schmarrn "Pi mal Daumen" und ich gebe außerdem noch Äpfel mit hinein. . . 




und das ist mein Rezept für Apfel-Schmarrn
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 1 Schuss Rum (wenn Kinder mitessen bitte den Rum weglassen)
  • heißes Wasser

  • 1 dicker, geschälter Apfel (z.B. Boskop, Elstar oder Jonagold)

  • 4 Eier
  • 4 Eßl. Mehl (am liebsten Dinkel 630er)
  • 2 Eßl. Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • etwas Vanille
  • Vollmilch

  • Butter zum Backen
  • 1 Glas Preiselbeer-Kompott
  • Puderzucker zum Bestäuben

die Rosinen in ein Glasschälchen geben, den Rum zugeben und mit etwas heißem Wasser aufgießen, bis alle Rosinen von der Flüssigkeit bedeckt sind. Ca. 1/2 Std. ziehen lassen, dann abtropfen lassen.

den Apfel schälen, entkernen, in Viertel schneiden und diese Viertel fein blättern.

Aus den Eiern, dem Zucker, den Gewürzen und der Milch einen dicklichen Teig herstellen und ca. 1/2 Std. rasten lassen. Den Teig nochmals gut mixen und ggfls. noch mit Milch verdünnen.

Eine große, beschichtete Pfanne leer auf mittlerer Stufe erhitzen, die Butter hineingeben und aufrauschen lassen. Dann die Apfelscheibchen hineingeben und kurz anbraten bis sie leicht golden sind. Dann werden sie gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilt und der dickliche Teig gleichmäßig über die Apfelscheiben gegossen. Die abgetropften Rosinen ebenso gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Einen Deckel auflegen und die Hitze etwas reduzieren. Den Schmarrn so lange backen, bis die Oberfläche trocken und der Boden goldbraun ist. Den Deckel entfernen, mit einem Pfannenwender den Schmarrn in grobe Stücke reißen und unter Wenden noch ein wenig backen und bräunen lassen. Evtl. noch etwas Butter zugeben.
Wenn der Schmarrn fertig ist, ihn zusammen mit Preiselbeer-Kompott auf einem Teller anrichten und dick mit Puderzucker bestreuen.

Jetzt steht dem Schmarrn-Schmaus nichts mehr im Weg. Der Schmarrn reicht für ca. 2 gute Esser. Da kann man nur noch guten Appetit wünschen.

PS.: anstatt der Preiselbeeren werden oft auch eingekochte Pflaumen zum Schmarrn serviert. Aber für mich gehören die Preiselbeeren dazu. erst dann schmeckt es nach Südtirol . . .

Sonntag, 3. Juli 2016

meine erste handgemachte (gesiedete) Seife

Ich hab da mal was wirklich Neues ausprobiert. . . dieses Mal ist es aber nix zu essen, obwohl Olivenöl, Rapsöl, Pflanzenfett und Kokosfett darin enthalten ist. Der geneigte Leser wird es in der Überschrift schon bemerkt haben, ich habe Seife gesiedet. Wir mögen sehr gerne handgesiedete Seifen und haben bisher immer Seifen gekauft. Aber das wollte ich nun ändern. Das war für mich eine wirkliche Premiere. Das hatte ich mir schon lange vorgenommen.  Aber zwischen Wunsch und Tat lagen jetzt doch einige Jahre. Letzten Montag war es aber dann soweit. Die ganzen Zutaten hatte ich mir so nach und nach schon besorgt, ein benötigtes Buch für Anfänger fand ich auch und so konnte es die Tage mit dem Seife sieden losgehen.

Wer sich also auch für das Seife sieden interessiert, der sollte sich vorher genauestens informieren und auch die entsprechende Literatur für Anfänger kaufen. Ich habe mir das  Buch "Seife sieden für Einsteiger" von Sandra Cramm, ISBN: 9-783732-285556, gekauft. Mit dem für Anfänger sehr geeignetem "25er Rezept" habe ich meine erste Seife gesiedet. Und in dem Buch stehen einige Anfängerrezepte drin und die genaue Herstellung wird gut beschrieben.  

Damit ihr aber wisst, was man so alles benötigt und wie der Herstellungsprozess vonstatten geht, habe ich den Vorgang unter den Fotos grob beschrieben.




für das Seife sieden benötigt man folgende Utensilien*:
  • ein alter, größerer Topf (kein Aluminium ) aus Edelstahl oder Emaille
  • Holz- oder Silikonlöffel zum Rühren 
  • 1 Liter Meßbecher aus Kunststoff (zum Anrühren der Lauge)
  • alter Löffel zum Rühren der Lauge
  • Einmal-Handschuhe
  • elektrische Waage zum Gramm genauen Abwiegen aller Zutaten
  • Schutzbrille 
  • Pürierstab (bitte nicht mehr für Lebensmittel benutzen, günstige neue gibt es schon für ca. 10€)
  • Schutzkittel oder altes Hemd/Bluse/Shirt zum Schutz der Kleidung
  • Silikon-Kastenform für den Seifenleim
  • Quarkbecher zum Abwiegen des Natriumhydroxid
  • Küchenrolle 
  • Essigwasser (zum Neutralisieren der Lauge, falls Spritzer irgendwo sind)
  • Zeitungspapier zum Abdecken der Arbeitsfläche
  • Silikon - Keksstempel (falls man die Seife auch stempeln möchte)
* sämtliche Utensilien, die für die Seifenherstellung benutzt werden, sollen nicht mehr für den Gebrauch mit Lebensmitteln verwendet werden. Vor allem nicht die Utensilien, die mit der Natronlauge in Verbindung kommen.


Nun die Zutaten für die erste Seife (das 25er Rezept**):
  • 25 % Olivenöl
  • 25 % Rapsöl
  • 25 % Kokosfett
  • 25 % Frittierfett

  • NaOH (Natriumhydroxid) aus der Apotheke
  • destilliertes Wasser
** das Rezept und die genaue Anleitung stammen aus dem Buch "Seife sieden für Einsteiger" von Sandra Cramm, 
ISBN: 9-783732-285556



das Arbeiten mit dem Natriumhydroxid bzw. der Natronlauge ist nicht ganz ungefährlich. Die Natronlauge kann bei unsachgemäßem Gebrauch schwere Verätzungen auf der Haut hervorrufen. Deswegen muss man einige Sicherheitsvorkehrungen treffen, die in dem Buch genau beschrieben sind. Vor allem darf man seine Nase nicht über die heiße Lauge halten, da die Dämpfe ätzend sind und die Nase bzw. Lunge schädigen können.
Aus diesem Grund möchte ich hier auch nicht genauer auf die Herstellung eingehen. Nur so viel, alle Zutaten müssen Gramm genau abgewogen werden. Die Fette werden geschmolzen, die Öle dazu gegeben, die Mischung lässt man handwarm abkühlen. In der Zwischenzeit wird die Natronlauge vorbereitet. Die benötigten Perlen/Pellets werden langsam und etappenweise in das Wasser gegeben und ganz vorsichtig darin aufgelöst. Dabei wird die Lauge sehr heiß und kann auch spritzen. Vorsicht! Wenn die Lauge auch handwarm ist, dann wird sie unter Rühren vorsichtig in die Fett-Öl-Mischung gegossen. Beide Mischungen sollen höchstens ca. 40°C warm sein. Mit dem Pürierstab wird alles gemixt, zwischendurch gerührt, wieder gemixt, bis alles die Konsistenz von dicklichem Pudding hat. Die Masse in die Silikonform füllen, mit Klarsichtfolie abdecken, vorsichtig zwischen ein Handtuch stellen und die Form 24 Std. stehen lassen. Nach einiger Zeit sieht man, dass die Seife in die "Gelphase" übergeht und die Form bzw. Seifenmasse recht heiß wird und sich die Farbe von der Mitte her verändert. Der Verseifungsprozess ist also voll im Gang. Nach 24 Std. ist die Seife fest, sie kann aus der Form genommen und geschnitten werden. Die Seifenscheiben können noch gestempelt werden. Dafür habe ich einen Keksstempel verwendet. Und nun muss ich Geduld haben, die Seife benötigt noch ca. 4 - 8 Wochen bis sie gebrauchsfertig ist. 

Ich bin schon sehr gespannt, wie sie schäumen und wie das Hautgefühl sein wird. Ich werde dann in einigen Wochen berichten. . . .


die frisch gestempelten Seifen


nun müssen die Seifen noch einige Wochen reifen


oben rechts die frisch eingefüllte Seifenmasse, darunter geht die Masse schon in die "Gelphase" über und erhitzt sich von der Mitte her.. Im Foto unten rechts ist die Gelphase schon fast bis in die Ecken gelangt. Sie kühlt dann  ab und wird wieder cremefarben. Unten links ist die fest gewordene Seife, die noch geschnitten werden musste. Im großen Foto die fertig geschnittenen und gestempelten Seifenstücke.