Sonntag, 17. Dezember 2017

einen schönen 3. Advent

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Ich wünsche euch allen einen schönen 3. Advent 

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die Bastelanleitung für die Bäumchern findet ihr > HIER



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dieses Gedicht darf in der Adventszeit nicht fehlen . . . 

Advent
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh‘,
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluss, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Des Försters Haus ist tiefverschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
’s ist alles, was ich geben kann.
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt – es ist Advent.

(Gedicht von Loriot alias Vicco von Bülow)

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wer das Gedicht lieber von Loriot vorgetragen haben möchte, der clickt hier:







Donnerstag, 14. Dezember 2017

Danke für 500.000 clicks auf meinem Blog

heute war es tatsächlich um 21h soweit . . . die 500.000er Marke wurde geknackt. Auf diesem Wege möchte ich mich ganz herzlich bei euch allen bedanken, dass ihr meinen Blog schon über 500.000 Mal angeclickt habt. Es freut mich sehr, dass ich weltweit Fans habe, fast jedes Land ist vertreten. Wahnsinn 💜💛💚💙💖

Ich freue mich sehr darüber. Herzlichen Dank.

Thank you all for visiting my blog. I'm very happy and proud  about it. 




Ich hoffe ich treffe auch weiterhin euren Geschmack mit meinen Rezepten, Tipps und Basteleien. 
Seid also gespannt, was noch so alles kommt . . .

please stay tuned . . . 

💐💐💐


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Silkes "Butterbrote"

Letztes Jahr habe ich diese Kekse das erste Mal gebacken und es lohnt sich, es auch dieses Jahr zu tun. Butterbrote, ein ausgefallener Name für so einfach zu machende Kekse. Meine Schwester backt seit Jahren immer "Butterbrote", diese Plätzchen mit ausgefallenem Namen. Wer sie mal gesehen hat, wird es gleich wissen, warum sie so heißen. Diese runden Kekse sehen aus wie Party-Pumpernickel und haben wohl daher ihren Namen "Butterbrote". Die gehackten Nüsse in den Schokoladenplätzchen sehen wirklich im ersten Moment aus wie Körner. . . Aber solange niemand auf die Idee kommt und Leberwurst darauf schmiert oder ein Stück Käse auflegt ist ja alles ok. . . obwohl, . . .  vielleicht würde das sogar schmecken . . .
Schon letztes Jahr habe ich diese Kekse gebacken, allerdings unter dem Namen  "Bütterkes", weil ich etwas am Original-Rezept verändert habe. Ihr kennt mich ja . . . ich ändere gerne ab . . . also schaut doch bitte dort auch vorbei.





hier Silkes Original - Rezept

Die Plätzchen schmecken schön schokoladig und sehr nussig. Dabei sind sie noch knusprig und durch die Nussstückchen hat man auch was zu kauen. Also wirklich ein leckeres Plätzchen.

Silkes Butterbrote 
  • 210 g gehackte Haselnüsse
  • 140 g Zucker
  • 70 g geriebene Zartbitter-Schokolade
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Ei Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 100 g Dinkelmehl 630er

alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten, zu Rollen formen (4cm Duchmesser) und mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.
Die Rollen in 5mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze auf mittlerer Schiene in ca. 10 Min. backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

ein Foto der Kekse vom letzten Jahr





Sonntag, 10. Dezember 2017

Spitzbuben

Alle Jahre wieder findet auch in meinem Haushalt das Große Backen in der Vorweihnachtszeit statt. Jedes Jahr backe ich auf jeden Fall mein Spritzgebäck und einige andere Sorten auch noch.
Letztes Jahr habe ich mal ein paar neue Kekse gebacken, wie diese sehr leckeren Spitzbuben hier.  Spitzbuben sind ein mürbes Gebäck, was mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestäubt wird. Wir kennen sie aus Südtirol, dort gibt es sie bei jedem Bäcker. Megaleckere, fast untertellergroße und sehr mürbe Spitzbuben. Auch dieses Jahr habe ich welche gebacken. Sehen sie nicht lecker aus?  Ich habe sie nur nicht so riesig groß gebacken. Was mich allerdings ein wenig irritiert. . . irgendwie scheinen sie einen anzugucken. . .
Hier ist das Rezept, aus dem Südtiroler Backbuch "So backt Südtirol" des Athesia-Verlages.




Spitzbuben 
  • 150 g Süßrahmbutter
  • 110 g Zucker
  •  15 g Vanillezucker
  • etwas geriebene Vanilleschote
  • 1 große Messerspitze fein geriebene Zitronenschale
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 2 Eier
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • etwas Aprikosenkonfitüre zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben
wenn die Butter mit dem Mixer schön cremig gerührt ist, dann wird der Zucker, Salz und Zitronenschale dazu gegeben und alles glatt gerührt. Die Eier nun unterrühren, ebenso das mit Backpulver vermischte Mehl. Alles zu einem glatten Teig kneten.
Den glatten Teig in Folie geben und für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.
Jetzt das Backblech vorbereiten, Backpapier auflegen und den Backofen auf 180°C Ober- /Unterhitze oder 160°C Heißluft vorheizen.
Den Teig zwischen Klarsichtfolie 5mm dick ausrollen und Plätzchen in gewünschter Größe ausstechen. Aus der Hälfte der Kekse kleine Löcher ausstechen. Die Plätzchen aufs Blech legen und in ca. 12 - 15 Min. hellgolden backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die ausgekühlten Plätzchen mit etwas Marmelade bestreichen und ein Plätzchen mit Löchern aufsetzen. Als letztes die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben und in eine gut schließende Blechdose legen.










einen schönen 2. Advent



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Freitag, 8. Dezember 2017

Rudolph - Kekse

Zum Nikolaus habe ich euch ein paar Grüße an die Pinwand geschrieben. Aber zu meinem Foto fehlte das Rezept der abgebildeten Kekse. Das hole ich heute endlich nach. 
Ich habe die Ausstechkekse "Rudolph - Kekse" getauft, weil ich dem kleinen Rentier eine rote Nase verpasst habe und er wie "Rudolph, the red-nosed Reindeer" aussieht. Den hübschen Ausstecher habe ich auf dem Kölner Weihnachtsmarkt gefunden und ich musste ihn einfach mitnehmen. Er gefiel mir zu gut. Die Kekse ließen sich auch sehr gut ausstechen und die Plätzchen schmecken wunderbar mürbe.
Hier ist es nun, mein Rezept für die Rudolph - Kekse:



Rudolph - Kekse
  • 375 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 dicke Prise Vanillesalz
  • 2 große Eier
  • 750 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Zuckerschrift aus der Tube
zuerst die Butter schaumig rühren, dann den Zucker und das Salz dazu geben und weiter alles schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und ebenso gut mixen. zuletzt das mit Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterkneten. Den Teig im Kühlschrank etwas erkalten lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Backunterlage (oder zwischen Folie) ca. 3-4mm dünn ausrollen und nach Wunsch ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und das Blech auf die 2. Stufe von unten einschieben und in ca. 10-12 Minuten hell golden backen. Die Kekse auf auf dem Blech auskühlen lassen, damit nichts abbricht. Nach Wunsch dann mit der Zuckerschrift verzieren und die Glasur trocknen lassen. Die Kekse dann in einer gut schließenden Dose aufheben. Man sollte die Kekse mindestens einen Tag durchziehen lassen, dann schmecken sie besonders gut.
Und dann sollte man die Dose erstmal verstecken, damit sich der Inhalt nicht in Null-Komma-Nichts in Luft auflöst . . .

Ich wünsche euch frohes Backen und guten Appetit bei diesen leckeren Keksen.

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unser fröhlicher Santa ist ein Mitbringsel aus den 1990er Jahren des amerikanischen Künstlers David Frykman


Rudolph und seine Freunde haben es sich in der Dose schon bequem gemacht








Mittwoch, 6. Dezember 2017

Nuss - Quadrate

Letztes Jahr habe ich diese leckeren Nuss - Nougat - Taler  gebacken und da wir sie so lecker fanden, habe ich sie auch dieses Jahr schon im November gebacken. 
Spritzgebäck habe ich Sonntag gebacken, Spekulatius wird es wohl auch noch geben, ebenso Spitzbuben . Aber diese Nussplätzchen mussten es auf jeden Fall sein. Das Rezept stammt aus der Zeitschrift "Einfach Hausgemacht" vom letzten Jahr. Das Rezept las sich schon so lecker, die Fotos sahen auch sehr vielversprechend aus und so musste ich sie letztes Jahr einfach backen. Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Die Arbeitsschritte sind sehr einfach und auch absolute Anfänger können dieses Rezept leicht nachbacken und mit dem Ergebnis absolut punkten. Die Taler sind wunderbar mürbe, nussig, einfach lecker. Es sind die idealen Kekse für den süßen Teller und/oder für den Adventskaffee. Und so ist es kein Wunder, dass ich sie dieses Jahr wieder gebacken habe. Ich hoffe, sie halten auch noch bis Weihnachten . . . 
Das Rezept sieht wie folgt aus, ich habe sie dieses Mal quadratisch geformt. Jedenfalls so halbwegs . . . :


Nuss - Quadrate, ein Wendt & Kühn Engel und Origami - Papiersterne

Nuss - Quadrate   
  • 200 g Dinkelmehl 630er *
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 80 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker 
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Prise Vanillesalz 
  • 250 g Süßrahmbutter **
  • 1 Ei Gr. L

Alle trockenen Zutaten für die Taler gut mischen, die gewürfelte Butter dazugeben, alles vermengen, ebenso das Ei dazufügen. Dann alles zu einem glatten Teig kneten. Auf einer bemehlten Backunterlage den Teig in 3-4cm dicke, eckige Rollen formen, in Klarsichtfolie verpacken und im Kühlschrank einige Stunden gut durchkühlen lassen. 
Den Backofen vorheizen auf 180°C Ober- /Unterhitze oder 160°C Heißluft.
Die Backbleche mit Backpapier belegen und die gut gekühlten Rollen in 4mm dünne Scheiben schneiden. Die Taler aufs Blech legen und im vorgeheizten Ofen in ca. 12 - 15 Min. backen. Die fertig gebackenen Kekse auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Wer die Quadrate gerne noch füllen oder anderweitig verzieren möchte, der schaut bitte hier in meinen Post vom letzten Jahr: Nuss - Nougat - Taler (3 Sorten Plätzchen).

 * im Originalrezept steht Weizenmehl, ich backe gerne mit Dinkelmehl
** oder "normale" Butter







Grüsse zum Nikolaustag

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Knecht Ruprecht

(Nikolausgedicht von Theodor Storm)

Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch' durch des finstern Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!"

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find!
sind's gute Kind, sind's böse Kind?



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PS: ich bitte noch um etwas Geduld, das Rezept für Rudoph folgt in den nächsten Tagen . .

update: das Rezept für die Rudoph - Kekse  ist jetzt online.. 




Montag, 4. Dezember 2017

meine Glühwein - Essenz . . . auch schön als Geschenk

Letztes Jahr im Dezember wurde ich vom WDR eingeladen und habe in der Nachmittagssendung "daheim+unterwegs" zusammen mit Stefan Pinnow meine Glühwein - Essenz zubereitet und vorgestellt. Meine Eigenkreation kam sehr gut an und sie eignet sich auch als kleines Geschenk oder Mitbringsel.
Mitbringsel benötigt man immer und so zeige ich euch heute noch einmal mein Rezept. Ein Schuss davon in einem Sektglas und mit Prosecco aufgefüllt, genau das ist ein schöner Aperitif vor einem schönen Essen. Gerade zu Weihnachten möchte man seine Gäste verwöhnen und da ist so ein prickelnder Drink mit dem Hauch von Glühwein und Weihnachtsgewürzen genau das Richtige. Und auch mal was anderes. Wer allerdings nicht so gerne Sekt oder Prosecco trinkt, der kann auch spritziges Mineralwasser nehmen. Das schmeckt ebenso gut. Die Essenz ist leicht herzustellen. Wie es geht könnt ihr noch bis zum 09.12.2017 in der WDR-Mediathek anschauen. Ansonsten schaut bitte hier in mein Rezept.

Meine in der Sendung vorgestellten Glühwein-Fruchtgummis werden in dem Video auch gezeigt. Das Rezept findet ihr hier: Glühwein - Fruchtgummis .

Für alle, die die Essenz ohne Alkohol zubereiten möchten, ist Kinderpunsch oder Traubensaft als Ausgangsbasis eine gute Alternative.



meine Glühwein - Essenz ( 200 ml ):
  • 350 ml Glühwein
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 1 Bio - Zitronenschale
  • 50 g Zucker
  • 2 Sternanis
  • 5 Nelken
  • 1 Stückchen Zimtstange
  • 1 Prise Zitronensalz
  • etwas Vanille
alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und leise köchelnd ohne Deckel auf 200 ml einreduzieren *. Das kann ca. 20 Minuten dauern. Anschließend die Essenz in eine kleine Karaffe oder Fläschchen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Die Flaschen vor dem Einfüllen der Essenz bis zum Rand mit kochendem Wasser füllen, einige Minuten stehen lassen und dann abgießen. So sind die Flaschen quasi sterilisiert. Die heiße Essenz dann hineingeben und gleich verschließen. 

Für Prosecco mit Glühwein-Essenz gibt man einen Schuss Essenz ins Sektglas und füllt mit Prosecco (oder auch Sekt) auf. Fertig ist ein leckerer Aperitif. Diejenigen, die auf Alkohol verzichten möchten, können die Essenz auch gut mit Mineralwasser vermischen.

na dann Prost, cheers, skol, a vôtre santé, salud. . .

* Tipp:
damit man weiß, wieviel 200 ml in dem verwendeten Topf sind, 200 ml Glühwein abmessen und in den Topf füllen. Dann einen Löffel nehmen und hochkant hineinstellen. Dann sieht man, wie hoch die Flüssigkeit am Löffel ist. Dann den Rest hinzufügen und alles einkochen lassen. Immer wieder mit dem Löffel kontrollieren bis die gewünschte Höhe, die man sich gemerkt hat, erreicht ist.

Tipp Nr. 1:
die Essenz kann man auch gut als Sauce über Grießpudding oder Vanillepudding geben. Oder man rührt für eine rosa Zuckerglasur etwas Essenz mit Puderzucker an (statt Wasser oder Zitronensaft) und verziert oder überzieht damit Plätzchen oder Punschkuchen. 

Tipp Nr. 2: 
wie man Flaschen mit Korkverschluß sicher verschließen kann, habe ich hier beschrieben:
"Flaschenverschluß mit Kordel sicher verschließen"  



Sonntag, 3. Dezember 2017

Kölner Dom - Kekse

Vor einigen Jahren bekam ich diesen hübschen Kölner Dom - Ausstecher * geschenkt. Als Rheinländerin, die oft und gerne auch Köln besucht, habe ich mich natürlich sehr über diesen schönen Ausstecher gefreut. Die großen Kekse werden besonders hübsch, wenn man sie nach Belieben verziert. Ich habe sie mit Fondant und auch mit Zuckerglasur versehen und sie sehen doch ganz passabel aus. Aber auch pur schmecken die Kekse sehr gut.
Hübsch verpackt sind sie auch ein nettes kleines Geschenk.
Für alle, die keinen Ausstecher in "Dom - Form" haben oder bekommen können, man kann selbstverständlich auch andere Ausstecher nehmen.




Kölner Dom - Kekse  mit Fondant und Zuckerschrift
  • 300 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Prise Vanillesalz
  • das Mark einer ausgeschabten Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 250 g weiche Süßrahmbutter

  • Fondant zum Ausrollen
  • 1 Tube Zuckerschrift

die trockenen Zutaten vermischen und die Butter zügig unterkneten. Teig in Folie einige Zeit kühl stellen. Nun den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und mit Hilfe eines Ausstechers Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 

Backofen vorgeheizt 170°C Ober-/Unterhitze
Backzeit ca. 15 Minuten mittlere Schiene

Die Dom - Kekse nach dem Backen noch einige Zeit auf dem Blech lassen, da sie im warmen Zustand leicht brechen. Nach dem kompletten Auskühlen können die Dome verziert werden. Dafür Fondant zwischen Klarsichtfolie dünn ausrollen, mit dem gleichen Domausstecher ausstechen und auf die ausgekühlten Dome auflegen und vorsichtig festdrücken. Mit Zuckerschrift noch zusätzlich verzieren. Alles gut durchtrocknen lassen und in einer gut schließenden Dose aufbewahren.

* den Dom - Ausstecher bekommt man, na klar, in Köln auf den Weihnachtsmärkten am Dom und auf dem Markt der Engel auf dem Neumarkt oder auch hier online beim großen Internethändler  Kölner Dom Ausstecher








einen schönen 1. Advent

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Freitag, 1. Dezember 2017

eine schöne Adventszeit


heute habe ich mal ein nicht ganz ernstzunehmendes Gedicht aus dem fiktiven Ort Stenkelfeld für euch. Es beschreibt den jährliche Wahnsinn mit der Weihnachtsbeleuchtung in unseren Städten.

Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Lesen der Geschichte:

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Weihnachtsbeleuchtung in der Reihenhaussiedlung Önkelstieg

Auch in diesem Jahr häufen sich Katastrophenmeldungen von Ereignissen, die auf zu exzessiven Gebrauch von Weihnachtsdekoration zurückzuführen sind:

Sonntag: 1.Advent 

10.00 Uhr.
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.
10 Uhr 14:
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Onkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.
19 Uhr 03:
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.
20 Uhr 17:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens, an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.
20 Uhr 56:
Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.
21 Uhr 30:
Im Trubel einer Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.
21 Uhr 50:
Der 85-Jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tief hängende Wolkendecke.
22 Uhr 12:
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Onkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Brohrmeyer gelandet.
22 Uhr 37:
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstrasse Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos.
22 Uhr 50:
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.
23 Uhr 06:
In der taghell erleuchteten Siedlung Onkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen.
Um genau 23 Uhr 12
betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.
23 Uhr 12 und 14 Sekunden:
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage wie Donnerhall. Durch den stockfinsteren Ort stapften irre, verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

. . . und hier die Hörversion bei Youtube:




Text von "Stenkelfeld". Genaue Infos dazu hier bei Wikipedia:    https://de.wikipedia.org/wiki/Stenkelfeld

Mittwoch, 29. November 2017

meine neuesten 3D - Papiersterne


Zur Weihnachtszeit und auch schon in der Adventszeit mag ich sehr gerne Sterne. Halt, falsch, Sterne mag ich das ganze Jahr über. Aber besonders in der dunklen Jahreszeit sind sie besonders schön. Ich freue mich immer sehr darauf, wenn ich meine beiden beleuchteten Herrnhuter Sterne aufhängen kann. Aber es gibt noch weitere Sterne wie Sand am Meer: Fröbelsterne, Faltsterne, Glitzersterne, Origami-Sterne, Bascetta-Sterne, Herrnhuter-Sterne, und, und und . . . 
Sehr viele Sterne habe ich schon selber gebastelt und jedes Jahr bin ich wieder auf der Suche nach neuen Sternen, die man auch sehr einfach selber basteln kann. 
Heute zeige ich euch hübsche Sterne, die man ganz schnell mit 3 Papierstreifen falten kann. Am besten eignen sich da die Papierstreifen, die man für die Fröbelsterne benötigt. Aber auch selber zugeschnittene Papierstreifen kann man sehr gut verwenden. 
Und hier sind sie nun, meine neuesten Papiersterne, die hübsch als Deko auf dem Tisch aussehen, aber man kann sie mit einem Bändchen auch gut an den Baum hängen, auf dem Adventskranz arrangieren usw. . . euch wird schon ein Verwendungszweck einfallen.







die bebilderte Anleitung findet ihr hier in diesem Video auf Youtube:





Aber nicht nur diese hübschen Sterne kann man aus Papier falten, vielleicht gefallen euch meine Origami - Papiersterne mit genauer Fotoanleitung auch sehr gut. Sie kann man auch in verschiedenen Größen basteln und sie so auf seine Bedürfnisse zuschneiden. 


verschieden große Sterne aus Dekopapierstreifen. Je schmaler der Papierstreifen, je kleiner wird der Stern




ich war mal ein Trinkhalm . . . 

Origami - Papiersterne hier aus selber zugeschnittenen Papierstreifen eines Reiseprospektes . . .












Sonntag, 26. November 2017

Rosinen - Hefeschnecken

zum Tässchen Kaffee am Nachmittag mag ich ab und an mal ein "süßes Teilchen", wie man hier im Rheinland sagt. Aber wenn man nicht gerade den Bäcker nebenan hat, man die Kekse im Schrank nicht möchte, dann muss man selber backen. So geschah es vor ein paar Tagen . . .
Aus diesem Grunde habe ich letztens Rosinenschnecken gebacken. Da die Menge eine größere war, habe ich einige Schnecken nach dem Auskühlen in Ziplock verpackt und direkt in den Froster gelegt. So hat man bei Bedarf immer welche parat. Einfach kurz im Ofen aufbacken und noch warm mit Zuckerguss bestreichen. Was möchte das Kaffeeherz mehr?
Da ich schon ewig keine Schnecken mehr gebacken habe, war mein Versuchsrezept folgendes:




Rosinen - Hefeschnecken, ca. 12 Schnecken
  • 500 g Dinkelmehl 630er
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 75 g Zucker
  • 2 Eßl. Vanillezucker
  • ca. 200 ml lauwarme Vollmilch
  • 2 Eier Gr. L
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 5 Eßl. neutrales Öl

  • 50 g geschmolzene Butter
  • 100 g eingeweichte Rosinen*
  • etwas Zimt
  •  
  • 4 Eßl. Puderzucker
  • 1 Eßl. weiche Butter
  • etwas Kondensmilch
alle Zutaten mit Ausnahme der Rosinen zu einem glatten Hefeteig verkneten und den Teig an einem warmen Ort abgedeckt ca. 30 Min. gehen lassen, bis sich der Teig sichtbar vergrößert hat. Währenddessen die Rosinen* in etwas kochendem Wasser und einem Schuss Rum einweichen, damit sie sich mit der Flüssigkeit vollsaugen und beim Backen nicht trocken werden. Sollen Kinder mitessen, dann bitte den Rum weglassen.
Den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen, mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Die Rosinen gut abtropfen lassen und auf dem Teig gleichmäßig verteilen, noch etwas Zimt aufstreuen und von der langen Seite her aufrollen. Die Teigrolle in ca. 12 gleichmäßige Schnecken schneiden. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Schnecken mit Abstand darauf legen und etwas flachdrücken. Nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. 
Den Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, das Blech in die Mitte schieben und die Schnecken in ca. 20 . 25 Minuten golden backen.
Den Puderzucker mit der Butter und der Milch verrühren und die noch warmen Schnecken damit dick bestreichen. Die Schnecken dann gut auskühlen lassen.


die nicht glasierten Schnecken habe ich direkt nach dem Auskühlen eingefroren





Mittwoch, 22. November 2017

dunkel war's, der Mond schien helle . . . ein Scherzgedicht

Geht es euch auch manchmal so? Man hört ein Gedicht aus seiner Kindheit, oder nur einen Satz daraus, und schon kann man das ganze Gedicht aufsagen. Wie aus der Pistole geschossen. So geht es mir jedes Mal, wenn ich das Gedicht "dunkel war's, der Mond schien helle" höre. Ich glaube, man könnte mich nachts wecken und ich würde es sofort runterrasseln. . . Allerdings nur die ersten 5 Strophen. Ich habe dann mal im Internet rumgewühlt und doch tatsächlich noch 6 weitere Strophen gefunden. Schon als Kind faszinierte mich das Gedicht. Meine Mutter und ich haben es oft aufgesagt und meine Oma konnte es auch schon. Herrlich. Ich fand es immer lustig, diese Gegensätze, die ja nicht sein können. Vor allem die alte Schrulle mit der Stulle fand ich gut. Ach ja, lang, lang ist's her. . .
Weil ich das Gedicht heute immer noch lustig und amüsant finde, habe ich es heute mal  für euch aufgeschrieben. 





Dunkel war's, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss'ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und auf einer grünen Bank,
die rot angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr',
in der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Rings herum herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach

Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin
Endlich ging die Sonne unter
Und ein grauer Tag erschien.

Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und der Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen.
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Dies Gedicht von Goethe
schrieb Schiller abends in der Morgenröte
während er auf'm Nachttopf saß
und seine Morgenzeitung las.

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Sonntag, 19. November 2017

Käsefüsse, Käsfiaß oder pikantes und herzhaftes Gebäck

Im letzten Urlaub habe ich auf einem Bauernmarkt endlich einen Ausstecher für "Käsefüsse" gefunden. Käsefüsse, dieses leckere, pikante Gebäck wollte ich schon immer backen und endlich war es soweit. Was soll ich sagen, ich hab da mal wieder etwas ausprobiert . . . Ich habe mir etliche Rezepte angeschaut und aus vielen Rezepten einfach ein neues gebastelt. Dieses Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten. Sie sind sehr lecker geworden. Am besten schmecken sie frisch gebacken. Durch die Gewürze haben sie eine leichte Currynote und das geräucherte Paparikapulver gefällt mir auch sehr gut im Gebäck. Aufheben kann man sie am besten in einer gutschließenden Dose, so bleiben sie auch noch einige Tage frisch. Mein Tipp ist aber, backt sie bitte vor dem Verzehr einige Minuten kurz im Ofen bei ca. 175°C Heißluft auf, dann sind sie wieder knusprig und schmecken wie frisch gebacken.




Käsefüsse oder Käsfiaß - ein herzhaftes Gebäck
  • 250 g Dinkelmehl 630er
  • 1/2 Teel. Salz
  • 1/2 Teel. Currypulver (ich nehme englisches Currypulver)
  • 1/2 Teel. geräuchertes Paprikapulver
  • etwas frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 170 g fein geraspelter Käse 
  • 30 g fein geriebener Parmesan
  • 1 Ei 
  • 150 g weiche Butter
  • etwas Sahne oder Milch
  • geraspelter Parmesan, Kümmel oder geschroteter Leinsamen

das Mehl mit dem Salz und den Gewürzen gründlich mischen. Das Ei gut verkleppern und 3/4 vom Ei dazu geben und zusammen mit der Butter alles gut verkneten. Als letztes den geraspelten Käse sorgfältig untermischen bis ein glatter und nicht mehr klebender Teig entstanden ist. Den Teig in Klarsichtfolie verpackt für mindestens 30 Minuten durchkühlen lassen. Den Teig dünn ausrollen und gewünschte Teigplätzchen ausstechen oder ausradeln.
Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen und die Kekse mit leichtem Abstand aufs Backpapier legen. Das restliche Ei mit etwas Sahne oder Milch gut vermischen und die Gebäckstücke damit bestreichen. Etwas Parmesan und oder die Gewürze noch aufstreuen. Gebacken werden die Käsefüsse in ca. 8 - 10 Min. bis sie golden braun sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in einer luftdichten Lock&Lock-Dose aufheben. Frisch gebacken schmecken sie mir am besten.

Mein Tipp: Möchte man sie einige Tage länger aufheben, dann vor dem Servieren bitte im Heißluftofen bei 175°C noch so ca. 4 Min. aufbacken, dann werden sie wieder knusprig und schmecken wie frisch gebacken. Ich habe das letztens leider versäumt, sie aufzubacken und das Gebäck war zwar immer noch sehr lecker aber nicht mehr so knusprig wie es sein sollte . . .